Prüfungsberichte und Ergebnisse

Fährtenhundprüfung I - 98 Punkte

 

02.11.2019 SV OG Rüdersdorf veranstaltet seine Herbstprüfung. 

 

Wir trainieren mit unserer Gruppe Sporthunde Berliner Schnauzen in dieser OG  und haben diese Prüfung mit veranstaltet. Unsere Gruppe stellte vier Hunde vor. 

 

Uni (DSH) in der IGP I, Bruno (Mix) in der BGH II, Jango (How) in der FH I und Cali (How) in der FH I. 

 

Alle 4 Hunde konnten ihr Prüfungsziel erreichen. 

 

Die Fährten wurden gelegt. Fährte 1 und 3 legte Marco, Fährte 2 jemand anderes vom SV. Der Richter entschied sich für das ordentliche auslosen. So habe ich als letzte gezogen und für mich war die Fährte 2 über. Somit hatte ich das Glück reale Prüfungsbedingung zu haben. 

 

Die Fährte 1 konnte ihr Prüfungsziel nicht erreichen und lief in die Verleitung. Nun waren wir dran. Ich holte meine Prüfungsleine und legte Cali im Hänger ab mit einem Gegenstand. Ich motivierte ihn nochmal mit Futter und ging dann zu der Traube Menschen. Der Hund von der Fährte 1 wurde weg gebracht und wir liefen gemeinsam mit dem Richter zur Fährte 2. Wir schnackten kurz und ich wurde entspannter und der Hund ebenso. Ich meldet mich brav an, ging zum Schild, setzte Cali 2 Meter vorher nochmal hin, fedelte alles dorthin wo es hingehört und ging zum Ansatz. Cali wie er ist Nase runter auf den Ansatz, stellte fest uh das ist aber ein komisches Schild begutachtet es und ging wieder zum Ansatz und lief los. Für mich persönlich zu zügig, aber noch im Rahmen. Er suchte sehr schön mit tiefer Nase. Erster Gegenstand und er lag korrekt. Für den Richter zu langsam, aber gut wir haben ja schwerwiegende Probleme derzeit trainiert. Erster Winkel war sehr schön. 2 Schenkel wurde konzentrierter gesucht. 2 Winkel etwas länger geprüft. Langer Schenkel wurde sehr schön gearbeitet und die Verleitung geprüft, kurz danach kam der Gegenstand, der korrekt verwiesen wurde. Winkel, kurzer Schenkel und Winkel wurden dann intensiver und bedacht gesucht, aber ohne Tempoverzögerung. Am langen Schenkel wieder die Verleitung ordnungsgemäß geprüft und der 3 Gegenstand korrekte verwiesen, allerdings leicht schräg. Die letzten Schenkel und Winkel wurden hochkonzentriert ausgearbeitet und am letzten Schenkel merkte man ihn die Arbeit an. Trotz allem hat er sich bis zum Ende gearbeitet. Gefühlt war der Schenkel endlos. Letzter Gegenstand korrekt verwiesen und mir viel alles von Leib und Seele. Ich lobte mein Hund mit voller Freude. Ich setzte ihn auf und ging zum Richter. Er lief traumhaft Fuß und setzte sich gut hin. Abmeldung und Gegenstände an den Leger. Auswertung tolle Sucharbeit, hoch konzentriert, prüfte ordentlich und selbständig wo er Schwierigkeiten hatte. Er könnte sich schneller legen. 98 Punkte und mir kamen die Tränen vor Freude. 

 

1200 Schritte ohne Futter, nur Lob am Gegenstand verbal und per klopfen. Da hatte er sich sein Futter mit Extras verdient. Cali wusste, dass er der Held war und benahm sich auch so. 

Ich gönnte mir dann selbst gemachten Marillenschnaps und ließ den Abend entsprechend ausklingen. 

 

 

 

Danke an das gesamt Hundesport Team und meinen Fährtenprofis ohne euch wäre dieses Ergebnis nicht zu stande gekommen. 

 

Die letzten Wochen und Monate waren harte Arbeit für uns. Unabhängig von der Punkte hat er das gezeigt was ich ihm beigebracht habe. Er hat sich in meinen Augen perfekt gezeigt und ich habe bis hier hin mein Ziel erreicht. Nun haben wir weitere Ziele ?

Fährtenprüfung Stufe 1 - 90 Punkte 

 

Schleswig Pokal und die OG Biesdorf wurde eingeladen... Wir reisten schon Donnerstag an, um auf dem Platz anzukommen. Da Marco als SD Helfer genannt wurde, konnte er den einen oder anderen Hund noch hetzen. Bevor wir zum Platz fuhren, legte ich noch eine Fährte. Cali hatte so absolut keine Lust. So, dass ich gesagt hab, eine Futterfährte noch vor der Prüfung. Auf dem Platz angekommen entschloss ich mich dazu SD mit zumachen. Wieder ein wenig Fuß und beißen und Spaß haben. Das lockerte Cali so auf. Im Verein wurde beschlossen die Fährten auf Freitag zu legen. Mein erster Gedanke ach du ***. Da es eigentlich Gewitter geben sollte, war ich Recht guter Dinge. Am Abend legte ich dann meine kleine Motivationsfährte, was Cali dankend annahm. Die Fährte am Morgen war nicht zu vergleichen wie am Abend, ein komplett andere Einstellung. So beruhigte ich mich wieder ein wenig und wartete auf den Regen. Das Warten wurde ziemlich lang. Es regnete und gewitterte überall, nur nicht bei uns da in der Gegend. Morgens also raus, Sonne schien... Nadann auf zum Platz. Anmelden und Chipkontrolle verliefen auf dem Platz. Gegen Nachmittag waren wir dann auf dem Acker... Dort standen wir gefüllte Stunden, weil die Fährtenleger noch nicht fertig waren. Wir standen direkt bei dem Kuhstall und der Bauer war so nett und wir durften Kühe gucken. So nahm ich mir meine Tochter und kuschelten Kühe. Das gute daran war, ich war so entspannt und kurzzeitig nicht nervös. Es ging dann auf den richtigen Acker und die 3er Hunde suchten ihre Fährten ab. Während dessen konnte ich mit Cali entspannt spazieren gehen und nochmal entspannen. Dann hieß es die 1er Fährten bitte legen. Ich wurde eingewiesen und durfte selbst entscheiden wie ich lege und wo die GG hinkommen. Der Acker war mit sehr leichter Saat und Furz trocken. Ich musste zwischen Baumkante und Feldende legen, genau mitten im Wendepunkt vom Traktor. An der Baumkante war mein Startpunkt und das U ging dann nach rechts. Der erste Schenkel lag im etwas weicheren Boden, so dass ich schon eingesunken bin. Ab dem Winkel wurde es dann trockener bis hin zu rissen Boden. Nach dem 2. Winkel kam dann eine kuhle aus Träckerspur, so dass ich ein wenig schräg legen musste, um zwischen der Saat rauszukommen. Der besagte Wendepunkt zwang mich durch zulegen und ein Fleck zufinden, wo ich den GG legen konnte. Somit wurde die Fährte ein wenig länger. Der 1. GG lag auf dem 2. Schenkel in der Mitte. 

 

Ich war die 2 Starterin und holte Cali aus Auto. Er bekam von mir zwei Motivations Brocken und etwas zu saufen, während der erste Hund absuchte. Als der Richter zurück kam liefen wir Richtung Fährte und schnackelten kurz. Er merkte wohl, dass ich sehr aufgeregt war. Er fragte mich die wievielte Prüfung es sei und erfreute sich, dass ich Neuling war. Ich machte Cali fertig und meldete mich wie im Training an. Ich ging zum Schild setzte Cali ab, lobte ihn und stellte ihn ein und ließ ihm zum Abgang gehen. Er nahm die Fährte auf und lieg entspannt los. Der Richter war sehr angetan von seinem Suchbild und meiner Führweise. Er lobte diese Fährte sehr und wertete diese am Rand aus (als einzige). Er sagte ich solle genauso weitermachen und genauso traumhaft weiter führen. Da Cali derzeit GG nicht mag haben diese mir die Punkte gekostet. Einmal kam er von der Fährte ab und ich ließ ihn wie gewohnt suchen, so konnte er seine Beständigkeit zeigen. In der Endsumme bekamen wir 90 Punkte. 

 

Ich war so froh, dass er sein Bild vom Vortag nicht gezeigt hat und mich am Leben gelassen hat. Er konnte wieder von sich überzeugen und im Kopf anderer sich abspeichern. Der Richter war absolut fair im gesamten Prüfungsablauf und hat jeden absolut fair beurteilt. Es hat mir gezeigt, dass wir genauso weiter machen und auf dem richtigen Weg sind. Der Richter hat mir eine harte Aufgabe für nächstes Jahr gestellt. Beim abendlichen feiern bekam ich noch ein paar Ausbildungsgedanken von ihm, worüber wir nachdenken. Seine Voraussetzung, dass ich nächstes Jahr wieder starten darf war die FH 2. Ein hartes Stück Arbeit bis dahin. Ich habe versprochen wieder bei zu sein, ob mit der FH 2 kann ich nicht versprechen, aber zumindestens werde ich dieses Ziel vor Augen haben.

 

 

Mein kleiner Bubi ist eben der beste und wir können uns weiterentwickeln, solange ich die Nerven behalte. Jeder hatte mal den ersten Hund und jeder hat mal angefangen. Ich bin wahnsinnig stolz, dass wir es bisher so gut hinbekommen haben. Marco war natürlich aus dem Häuschen. Aber 90 Punkte sind keine 100, somit weiter üben und üben !

 

 

Begleithunde Prüfung - bestanden

 

Am 14.04.2018 starteten wir die erste Hürde für sportliche Erfolge. Unter dem SV Richter C. Karradt absolvierte ich zu erst den Sachkundenachweis. Das Wetter fing sich ein wenig und wir konnten starten. Wir waren ein Paar, somit kam ich in den Genuss zuerst abzulegen. Bis auf ein wenig geschüffel, war es anstandslos. Als ich zum Ausgangspunkt lief, merkte ich schon, dass Herr Hovawart nicht perfekt gestimmt war. Ich startete mit der Geraden und sämtliche Atemübungen haben mir nicht geholfen. Ich war mega nervös und versuchte meinen Cali zu motivieren. Es hat nur bedingt funktioniert. Bei der Gruppe musste ich einmal einwirken, da Herr Hovawart der Meinung war ich muss mal Hallo sagen (das hat er einmal als Jungspund ausprobiert), glücklicherweise kam er nicht dazu. Somit führte ich ihn weiter. Bei der Freifolge war er auf der Geraden auf Voraus eingestellt und wollte auf mein Kommando schon los Rennen. Gott sei Dank hat er das Fuß als solches erkannt. Sitz und Platz waren anstandslos und das herbeirufen war energisch. Meine Übung wo ich am meisten Angst hatte um meine Knie. Er ist eine kleine Kanonenkugel. Erstaunlicherweise saß er sich hin, wenn auch ein wenig schräg. Aber er rannte mich nicht um. Ich bedankte mich leise bei ihm und durfte dann zum Richter. Er lobte meine Führweise und ich meinen Hund, dass er trotz nicht vorhandener Laune mich nicht hängen gelassen hat. Weiter ging es mit dem Verkehrsteil. Radfahrer und Co spielen bei uns keine Rolle. Er absolvierte diesen Parcour traumhaft, wie ein wohlerzogener Stadthund. Am Zaun blieb er ohne ein Ton oder mit dem Ohr zu wackeln liegen und ließ alles vorbei. In der Gruppe wurde mir dann gesagt, dass wir bestanden hätten. Ich knuddelte meinen Waufzi mit voller Liebe durch. Meine Last viel vom Herzen. Im Nachhinein betrachtet, bin ich mega stolz auf unseren Bubi. Er hat mich trotz Nervosität nicht im Regen stehen lassen und nicht sein Clownkostüm ausgepackt. Er hat sich von der besten Seite gezeigt auch wenn sein Trainingsstand nicht optimal gezeigt wurde. Aber er ist ein junger Hund und es war toll. Es waren viele Situationen die wir nicht geübt hatten oder nur mäßig. Die Übungen werden nun langsam weiter perfektioniert und wir arbeiten auf das Ziel IPO. Mein Fazit wir haben bestanden und ich habe den tollsten Hund. Unsere erste Prüfung ist absolviert.

 

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© Mary Zielke