die Reise in mein neues Heim

Samstag, der 16.07.2016

Heute war mein großer Tag!

 

Früh am Morgen kamen mein Herrchen und Frauchen zu mir, um mich abzuholen.

Es wurde ausgiebig gefrühstückt, sogar meine Menschen haben etwas gegessen.

Da meine schwarzen Geschwister schon die Tage vor mir abgeholt wurden, waren wir dann nicht mehr all zu viele.

Meine Züchterin machte ein paar Fotos von mir und meiner neuen Familie und dann ging es hoch zum Auto.

Ich durfte nochmal kurz auf die Wiese tapseln und gleich einen fremden Hund kennen lernen.

Meine Züchterin war sehr traurig, dass ich ging, aber im gleichen Zug glücklich, dass ich so eine tolle Familie kriegen werde.

Sie setzte mich auf Frauchens Schoß und gab allehand für mich mit. Herrchen durfte das große Ding, weas Auto genannt wird fahren.

 

Und dann ging die große Reise los...

 

erster Stopp Futterhaus,

 

dort durfte ich nochmal schnell mich auf der Wiese entleeren. Die Menschen loben sogar dafür einen und freuen sich, komisch oder?

Da wir ein wenig länger unterwegs waren, brauchte ich einen Napf für das Wasser. Gesagt getan ich habe zwei neue Näpfe bekommen (die sind größer als ich fast). Sie sollen vorerst im Auto bleiben und dann mit auf die Arbeit.

Das Futterhaus ist beeindruckend, viele Menschen und Tiere und komische Geräusche. Ich bin aber kleiner Tapferer und stiefelte meinen Menschen eifrig hinterher, wie ein Großer. Natürlich wurde ich von diversen Leuten gestreichelt, manch einer wollte mich sogar mitnehmen!

 

Aus dem Laden raus, musste ich erstmal den Einkaufswagen kennen lernen, der ist nämlich ziemlich laut. Nachdem ich es schnell inspiziert hatte, ging es wieder Richtung Auto und weiter geht die Reise...

 

zweiter Stopp Rastplatz Nr. 1

 

Da ich ein guter Hund bin, habe ich mich bemerkbar gemacht, dass ich mal Puschern muss. So fuhr Herrchen auf einen Rastplatz und kaum saß ich auf der Wiese, strullerte ich los. Und wieder wurde ich ausgiebig gelobt. Danach spielte Frauchen mit mir noch auf dem Stückwiese, damit ich mir die Beine vertreten konnte. Und schwupp kam auf mich ein Hund zu und beschnüffelte mich ausgiebig. Ich wusste erst nicht, was er wollte und blieb wie ein Stein stehen. Aber dann merkte ich, dass er wohl lieb ist und schnüffelte zurück. Der Hund musste dann auch weiter auf seine Reise und verschwand dann wieder. Ich bekam noch Wasser angeboten, was ich fein aufschlabberte und dann ging die Fahrt wieder weiter. Nun wurde ich nach hinten in Auto gelegt, damit ich vernünftig Schlafen konnte. Hinten hieß im Kofferraum in einer großen Box mit meiner Decke und einem Schuh von Herrchen.

 

dritter Stopp Rastplatz Nr. 2 ...Mc Donalds

 

ich schlief während der Fahrt ganz brav und habe kein Mucks von mir gegeben. Meine Familie hatte Kaffeedurst und wollte schnell bei dem Laden ran, da es dort ziemlich voll ist, lieb ich im Auto und verschlief die Rastpause.

 

vierter Stopp Rastplatz Nr. 3

 

Nun wurde ich wach und machte mich bemerkbar. Meine Menschen dachten ich muss wieder mich lösen. Also hielten wir wieder an und Herrchen konnte mic als Vorwand nehmen und eine Rauchen. Da ich aber nicht pullern musste, spielte ich mit Frauchen im Gras ausgiebig. Hände im hohen Gras jagen macht wirklich Spaß. So konnte ich meine Füße nochmal vertreten und meine Nase ein paar neue Düfte gönnen. Auch hier trafen wir wieder ein anderen Hund . Kurz vorher löste ich mich dann doch nochmal und bekam wieder was zu saufen. und nun ging es auf die letzen km.

 

fünfter Stopp Daheim

 

Nun sind wir da!

Das war aber auch eine lange Fahrt.

Bevor es in die 4 Wände ging haben wir noch ein Spaziergang gemacht. einmal um das Haus rum. Auf dem Hof wachsen komische Pflanzen auf der Wiese, die sind größer als Ich und was soll ich sagen, ich bin da gegen gelaufen und bin umgefallen. Natürlich habe ich der Pflanze meinen Unmut gezeigt und hab sie ganz Hovawart "erlegt". angewufft und einfach Kopf voran darüber hinweg gelaufen.

 

Nach oben wurde ich getragen und als die Tür aufging, stiefelte ich rein und schaute mir alles an. Die Katzen sind vielleicht merkwürdige Geschöpfe. Aber die habe ich beschnüffelt und dann nicht weiter beachtet. Ich habe mein Esel gefunden und den erstmal, als meins gekennzeichnet. Meine Menschen waren ziemlich müde, da sie wohl nicht viel geschlafen hatten. So ging ich zu Frauchen ins WZ und durfte den Fernseher kennen lernen.  Ich habe mich dann zu Ihr gelegt und mit geschaut und bin wie sie ganz fix eingeschlummert.

 

und nun geht der Spaß erst los

Sonntag, der 17.07.2016

Wir haben es nun ca. 3:30Uhr, ich muss mich lösen. Da ich ein guter Welpi sein möchte, werde ich mal gucken ob ich einen wach bekomme. Socke von Herrchen in der Schnute und ich tapsel zum Bett. Mit beiden Pfoten voran wollte ich mein Frauchen wecken, hat auch geklapppt. Als sie die Augen offen hatte bekam sie einen knutsch aufgedrückt. Ganz Pflichtbewusst sagte sie mir Guten Morgen und schaute auf die Uhr und stürmte los sich anziehen. Ich war so schnell draußen, ich war selbst noch garnicht richtig wach. ABer ich konnte mich brav lösen und wurde gelobt. Noch ein wenig gespielt und dann ging es wieder rein. Oben angekommen, fiel Frauchen wieder ins Bett. Ich wollte auch so gerne ins Bett, aber durfte nicht. Mein Unmut machte ich Luft. So war der Kompromiss Frauchen mit auf den Boden und ich konnte mich ankuscheln und einschlafen.

 

Einige Zeit später wurde ich wach, das Frauche lag wieder im Bett und schlief tief und fest. Ist wohl nicht ihre Zeit. So wurde Herrchen wach und flitze mit mir runter. Danach haben wir es uns im WZ bequem gemacht und Fernsehen geschaut und zwischen drin mal gespielt.

 

Als Frauchen wach wurde, gab es die große Raubtierfütterung. Ich und meine Katzenmitbewohner wurden zu erst gefüttert. Für mich gab es lecker Frischfleisch mit ein bisschen Rinti Puppy und Knuspertrockenfutter. Ich habe alles langsam aufgefuttert während meine Menschen ihr Essen machten. Mit vollem Welpenbauch schläft es sich ja besser.

 

Ich wurde ca alle 2h ausgeführt und durfte meine Wege allmählich kennen lernen. Die Spaziergänge wurden mit Spiele verbunden. Nebenbei habe ich unsere Nachbarn kennen gelernt, wirklich liebe Leute. Alle waren ganz entzückt von mir. Meine Menschen haben ein Leckerliekochbuch geschenkt bekommen, da warte ich schon auf die Kochkünste meines Frauchens.

 

Nachmittag ging es zu der "Oma". Das ist die Mutti von Herrchen. Da haben die Menschen etwas gut riechendes gegessen, wovon ich leider nichts abbekommen habe. Dafür habe ich mir alles genau angeschaut und dann mir meine Ecke gesucht und geschlafen.

 

Zum Abschluss des Nachmittags fuhren wir ein paar Minuten mit dem Auto. Ausgestiegen bin ich dann im Nichts. da waren nur Felder und Bäume. Meine Menschen nahmen mich raus und ich schnüffelte erstmal alles ab, wo ich denn hier bin. Wir liefen einen Weg lang, obwohl alles Fremd war, stolzierte ich ganz brav meinen Menschen hinterher. Aufeinmal bekam ich eine andere Leine ran und Herrchen hielt mich fest. Frauchen lief einfach weiter. Ich drehte mich zu Herrchen um und wollte wissen was das soll, Frauchen geht einfach weg. Ich fand das garnicht toll und musste mein Unmut deutlich hörbar gestalten. Dann ließ mich Herrchen los. Mein Frauchen war auf einmal nicht mehr da, komisch. Ich rannte voller Energie los und fand sie dann hinter einem Busch. Meine Güte hat sie sich gefreut. Ich wurde auch gleich ganz doll gelobt und bespielt. Dann mussten wir zu Herrchen rennen, ganz nachdem Mott "Guckmal hab sie gefunden". Dafür wurde ich auch von Herrchen gelobt. Die Menschen nennen das Meutespiel. So wurde es nochmal wiederholt. Frauchen lief wieder weg, was ich wieder nicht toll fand. Versteckte sich und ich sollte sie finden. Da ich ja ein schlauer bin, guck ich doch da, wo sie schon einmal war. Nun war sie aber nicht dort. Kurz abgesichert und ein paar Schritt weiter gerannt und da war sie! Ich hab mich gefreut, dass sie sich gefreut hat und dann ging es wieder voll Energie zu Herrchen. Nun wurde der Spieß umgedreht. Frauchen hielt mich fest und Herrchen ging von dannen. Auch hier habe ich mein Unmut bekannt gemacht. Und wieder versteckte sich Herrchen und ich sollte suchen. Auch hier habe ich ihn gefunden und habe ihn ganz stolz Frauchen zurück gebracht. Das Spiel wiederholten wieder und so langsam habe ich den dreh raus. Losrennen, Nase nehmen und suchen, finden, freuen, zurück bringen. Eine tolles Spiel meine Lieben. Als das Spiel dann zu Ende war durfte ich ohne Leine laufen. Das ist viel schöner. Ich schnüffelte hier und dort, schaute mir einige Pflanzen an und biss auch mal in einer oder zwei rein. Aber ich blieb immer bei meinen Menschen in der Nähe. Dann wurden noch kurz Bilder gemacht, weil es ja so wenige gibt. Aber auch das habe ich mit mir machen lassen.

 

Abends gab es dann viele Kuschel- und Spieleinheiten. So stand Herrchen umrangeln auf den Plan. Und ich habe ihn ganz klein Hovawart zu Boden gerangelt. Das hat vielleicht ein Gaudi gemacht. Aber so eine kleine Hovischnute muss auch mal schlafen gehen, so wurde dann sich bequem ins WZ gelegt und alle durften sich entspannen. Schnell schlief ich dann ein und träumte wie wild von dem heutigen Tag.

vom 18.07.2016 bis 20.07.2016

Ich habe mich sehr gut eingelebt und bin bisher ein vorzeige Welpe. Ich bin sehr sauber für einen Welpen und schaff es eigentlich immer bis man mit mir rausgeht. 2 Unglücke sind zwar schon passiert, aber da war Frauchen einfach mal zu langsam mit dem anziehen. Ansonsten schlafe ich nachts durch (bis um 4.45Uhr). Mein Herrchen geht immer um Mitternacht nochmal mit runter, damit Frauchen ein wenig länger schlafen kann. Da um 5 eh der Wecker klingelt, ist es für Frauchen nicht weiter schlimm das ich sie wecke. Natürlich probiere ich gelegentlich ins Bett zu hüpfen, aber leider darf ich es nicht.

 

Bei meinen spaziergängen wird mir viel gezeigt. So durfte ich schon Bagger, Radfahrer, Worker, LKWs, Bauarbeiter, Sandhaufen (auf den spielt es sich super) und viele Menschen mit Hunden kennen lernen. Frauchen war mit mir schon einkaufen bei Futterhaus, wo ich viele Einkaufswagen kennen lernen durfte. Meine Menschen waren mit mir auch schon auf einem U-Bahnhof, damit ich mir die Bahn anschauen kann. Auf der Hofseite darf ich immer mit Frauchen spielen. So gehört Beute machen zu meinem Lieblingsspiel. Herrchen ist beeindruckt wie toll ich zu beißen kann. Bei uns im WZ steht ein Türstopper, der sieht aus wie ein Plüschschaf. Den packe ich mir regelmäßig, wenn es keiner sieht und trage den ganz stolz durch die Wohnung. Frauchen mag das nicht und nimmt mir den immer weg.

 

Das Autofahren steht auch immer auf der Tagesordnung, anfangs fand ich es doof im Käfig zu sitzen, mittlerweile ist es für mich ein Ruhepunkt. Ich schlafe immer, wenn wir irgendwo hinfahren.

 

Den einen Tag durfte ich mit ins Tierheim, dort ist ein tolles Hundeauslaufgebiet mit lustigen Spielsachen. Als ich den Tunnel entdeckte, stolzierte ich gleich rein um mich ins Kühle zu legen. Frauchen hat mich dann gelockt, dass ich durchlaufe und war voller Fraude, das ich durch gerannt kam.

 

Die Meutespiele oder Versteckespiele funktionieren mittlerweile schon gut. Manchmal möchte ich mein Kopf durchsetzen und erkunde allein den Hof. Wenn ich zu weit laufe und nicht schaue wo Frauchen ist, versteckt sie sich immer. Ich bin aber ganz ruhig und guck mich um und laufe dann zurück und erschnüffel sie immer wieder. Wenn ich sie finde ist sie so stolz auf mich, dass ich mich riesig freue.

 

Ich glaube ich werde mal ein guter Hovawart, zumindestens funktioniert mein Näschen schon äußerst gut.

 

Heute durfte ich Frauchens Arbeit kennen lernen. Ich habe sogar meine eigene Ecke mit Körbchen und Spielzeug. Ich stolzierte selbstbewusst durch die Räume und schaute mir alles an. Die Menschen waren sehr begeistert und jeder kuschelte mit mir. Nach der Begrüßung legte ich mich ans Frauchen Platz und schlief erstmal, während sie sich unterhielt. Ich glaube hier kann ich auch arbeiten als Steuerwart (hihi).

 

Wenn Herrchen von Arbeit kommt, geht es nochmal weg, Ich bin gespannt wohin. Frauchen hat aufjedenfall die Kamera bei.

 

Morgen kommt eine Fotografin vorbei, da bin ich mal gespannt!

vom 21.07.2016 bis 24.07.2016

Heute bin Ich 10 Wochen alt. Man wie die Zeit vergeht. Meine Menschen sagen ich entwickel mich Prima in der kurzen Zeit. Wir haben schon eine Menge erlebt, so waren wir das erste mal am und im Wasser. Ich musste zwar erst überzeugt werden, meinem Frauchen zu folgen, aber habe es dann ihr zu Liebe gemacht. Und schwupst war ich bis zu,m Bauch nass. Das lustige kommt erst aber wenn ich draußen bin. Mein Herrchen kam mit einem Handtuch an und trocknete mich ab, soweit ich es zu ließ. Mit so einemHandtuch kann man auch viel rumalbern.

 

Mein Frauchen hatte ja noch Urlaub und so unternahmen wir eine Menge Dinge. So lernte ich das Fahrstuhlfahrn und eine Rolltreppe kennen. Viele nette Leute und was shoppen gehen bedeutet. Für mich gab es ein Quietscheball. Nachdem wir aus Futterhaus raus waren, sind wir zu Leuten gefahren, die auch einen Hovawart haben. Der Jungemann ist ein wenig älter als ich und schon größer. Mit dem durfte ich sehr lange spielen. Dieser zeigte mir, wie viel Spaß ein Wassereimer macht. Schließlich kann man da den Kopf reinstecken und so schön blubbern.

 

Am Freitag ging es dann in den Garten von Frauchen Eltern. Man war das aufregend. Nach einer etwas längeren Fahrt durfte ich dann die Familie und den riesen Spielplatz kennen lernen. Ich habe mit den Kindern gespielt und habe gelernt durch einen Schwimmreifen zu laufen. Genauso wurde mit mir Ball gespielt. Aber das beste war dann das Bootfahren. Ich habe furchtlos mich ins Boot heben lassen und habe kurz geschaut wie sehr es wackelt. Als wir dann losgefahren sind saß ich hinten mit Frauchen und ihrer Nichte und beobachte das Wasserplätschern. Schon komisch, dass man über das fahren kann oder? Am Strand angekommen durfte ich wieder ins Wasser und habe mich dann erstmal schön in den Sand gelegt. Während die Menschen rumalberten, lag ich im Schatten und habe mich ausgeruht. Als die Rückfahrt anstand legte ich mich ins Boot und schlummerte bei Wellenrauschen kurz ein.

 

Mein Frauchen übt zwischen durch mit mir Sitz, Platz und ran. Genauso wie, ich darf ohne Komando nicht über die Straße und natürlich bei zu Ruf in die Arme zu rennen und meine Kuscheleinheit ab zu holen. Im Garten wollte ich mit der Lillie spielen. Mein Herrchen fand die Idee nicht so toll und holte mich aus diesem "Busch" raus. Ich fand seine Idee auch nicht so toll und habe probiert ihn zu zeigen, was ich davon halte. Schnell wurde ich dann umgestimmt und habe dann die Blume in Frieden gelassen. Mein Herrchen meinte, dass sie Giftig ist und ich sie nicht fressen sollte.

 

Am Samstag waren wir dann in einem Einkaufzentrum spazieren. Ich durfte mir alles genau anschauen und lernen, dass es viele nette Menschen gibt. Als wir durch ein großen Elektrofachmarkt liefen, stand zwischen den Waschmachinen eine Sackkarre, zu erst sah die sehr gruselig aus, nachdm es ein Leckerchen gab, als ich dort hin ging um zu schnüffeln, war diese garnicht mehr so unsympatisch. Leider fand ich dort keine weiteren Leckerchen. Dann ging es weiter in Ri. Tegel. Wir schauten dort auf einem Hundeplatz. Schnell merkten meine Menschen, dass es dort ziemlich voll war. Der Grund war dafür eine Prüfung. Sie nannten es IPO. Also wurde ich wieder mitgeschleppt, da sie Angst hatten, dass ich geklaut werden könnten. Ich durfte Hunde sehen, die einen Menschen ansprangen um in einen großen Ärmel zu beißen und laut bellten. Nachdem der Hund dann fertig war, gab es Applaus. Vor dem ersten habe ich mich erschrocken, nach dem zweiten durfte ich auf Frauchen ihrem Arm mir es anhören und dann lag ich den Rest der Zeit auf dem Boden und hab zu geschaut. Zwischen durch habe ich mal ein einer komischen Schutzdienstjacke geschnüffelt, als ich reinbeißen wollte, hat Frauchen mich beiseite genommen. Ich bin dafür wohl noch zu klein.

Wir sind dann kurze Zeit später in dem Garten von Herrchens Familie angekommen. Dort habe ich mein Mittagsschlaf gehalten und dann die Wiese für mich entdeckt. Ich rannte und tobte mit mein Menschen und spielte mit diversen Dingen. Buddeln durfte ich leider nicht, aber ich räumte dann unter dem Apfelbaum auf und verteilte die Äpfel überall. Schließlich kann man mit den auch so lustig spielen.

 

Heute stand dann Welpenspielstunde an. Vormittag ging dann die Reise los. Nicht weit, durfte ich dann in eine Gruppe von Hunden die auch noch als Welpen zählen. Ich war allerdings der Jüngste. So durfte ich zuerst mit den anderen Spielen. Zuerst beschäftigte ich mich mit mir selber und der Umgebung, dann aber spielte ich mit meinen Artgenossen. Zwischendurch wurden wir dann alle angeleint und dann gab es kleine Übung, wie zB auf Zuruf zu Frauchen rennen. Das hat Prima geklappt, obwohl die anderen Welpen drum herum waren. Das wurde wiederholt und dann musste jeder noch einmal Sitz und Platz zeigen. Auch das hat gut geklappt, auch wenn Frauchen mich erst überzeugen musste mich für ein Leckerchen hin zu legen. Danach durften wir wieder spielen und dann kamen die anderen Welpen rüber. So haten wir beide Plätze zu Verfügung. Ich lernte einen tapsigen Schäferhund kenne und habe mit ihm gespielt und mich zwsichen drin im Wasser vergnügt. Nachdem ich langsam Müde wurde und nur bei Frauchen dann lag, gingen wir nach Hause. Bei dem Wetter ist es auch sehr anstrengend.

 

Achso ich wurde gewogen am Donnerstag, ich wiege jetzt mehr als 7kg und Fresse mittlerweile meine Mahlzeiten immer auf. Für mich gibt es Lecker Frischfleisch mit meinem Trockenfutter extra für Welpen. Wenn es sehr warm ist, kriege ich noch ein wenig Magerquark dazu, dass liebe ich! Mittlerweile habe ich auch rausgefunden, dass der Trinkbrunnen auch gut fürs Ohr kühlen ist. Ich liege dort öfter und lass mir mein Ohr im Brunnnen kühlen.

vom 25.07.2016 bis 05.08.2016

Erstmal muss ich mich dafür entschuldigen, dass wir letzte Woche nicht geschrieben haben.

Mein Frauchen hatte Urlaub genommen und hatte eine Menge zu tun.

Aber wir waren auf einem Hundeplatz, dort traf ich meine schwarze Schwester wieder. Natürlich haben wir gespielt. Aber auf einem Hundeplatz ist nicht nur spielen, sondern auch ernste Übungen angesagt. So hatte ich meinen ersten SD. Da war ein Mann mit dicker Hose und wedelte mit einem Lederlappen durch die Gegend und hüpfte und sprang fleißig durch die Gegend. Ganz Ich habe ich erstmal überlegt was das soll, habe mich dann aber hinreißen lassen und habe freudig mitgespielt. Als die Runde dann vorbei war trug ich den Lappen bis zum Auto und Frauchen hat sich so gefreut und mich viel gelobt. Im Auto dann habe ich friedlich geschlafen. Mir wurde gesagt, dass wir jetzt regelmäßig her kommen, das kann ja lustig werden.

Natürlich wurde ich wieder überall mit hingeschleppt und habe viel Neues kennen gelernt. Allerdings war es sehr warm und so war ich total Platt. Auf unserem Balkon habe ich nun einen kühlen Platz entdeckt und habe eine Schüssel Wasser zum Abkühlen.  Mein Frauchen übt fleißig mit mir die Grundkommandos. Sitz, Platz, Fuß, Hier oder Komm neuerdings auch Straße. Herrchen ist der bessere Part von beiden, der hat nämlich nur lustige Sachen im Kopf. Da heißt es rumalbern und spielen.

Als Bürowart habe ich mich schon sehr gut eingelebt. Morgens wird kurz gespielt, dann schlafe ich und wenn ich wach werde geht es eine Runde Gassi. Wenn es klingelt habe ich gelernt zu warten und mir dann ein Leckerli abzuholen. Ich werde jedem vorgestellt und begrüße alle freundlich.  Also mein Job ist es zu schlafen, dem gehe ich sehr gut nach.

Nachmittags geht es dann immer Rund, Frauchen macht dann lustige Sachen mit mir. Herrchen kam auf die Idee mir ein Trampolin zu zeigen. Ich entwickelte sogar ein wenig Spaß dabei.

Am Dienstag stand wieder Hundeplatz auf dem Plan. Also ab ins Auto und los. Diesmal stand das Auto so, dass ich genau beobachten konnte, was die Großen machen. Zuerst gab es die Unterordnung für jeden einzelnen (auch mich). Dort werden Dinge verfeinert oder wie mir beigebracht. Frauchen muss jetzt mit mir anfagen und an der Grundstellung üben.  Ein paar Schüsse gab es auch, aber die haben mich im Auto nicht interessiert.  Dann ging es weiter mit dem Schutzdienst. Ich habe genau beobachtet und habe nun gelernt, dass man bellen muss, wenn man spielen will. Ich habe es auch kurz mal probiert als es Fressen geben sollte, fand Frauchen nicht so toll. So musste ich dann doch sitzen und auf das Kommando Fressi warten. Als Hovawart hat man es nicht so einfach.

Meine Menschen haben sich jetzt ein neues Auto gekauft. Jetzt gibt es eine Klimaanlage, so ist das Automitfahren für mich angenehmer.

Am Donnerstag war ich beim TA, der war äußerst nett und froh mich zu sehen. Ich musste eine doofe Wurmkur schlucken, habe aber die mit ganz viel Leckerli bekommen. Gewogen wurde ich auch schon 9,5 Kilo. Mein Frauchen war erschrocken, dass es schon so viel ist. Aber mein Futter ist auch unheimlich lecker und schließlich bin ich auch gewachsen. Nächsten Montag muss ich wieder hin wurde mir gesagt, dann gibt es die Impfungen für mich.

Heute geht es wieder zum Hundeplatz, ich überlege mir mal was ich heute so treiben kann.

vom 06.08.2016 bis 13.08.2016

Viel gibt es erstmal nicht zu berichten.

Am Samstag waren wir auf einem alt bekannten Hundeplatz mal vorbeischauen. Dort durfte ich vom Welpenauslauf mir die Arbeit anschauen. Da meine Menschen auf dem Platz standen, musste ich mich natürlich lautstark bemerkbar machen. So kam mein Gen der Wälfe durch und ich ließ ein Gesänge vom feinsten raus. Manch ein Chor wäre neidisch. Aber leider hatte es nichts gebracht.

Da wir derzeit nicht zu Hause waren, konnte ich mich als Hovawart ausleben und konnte mich auf einem riesen Grundstück austoben. So lernte ich ganz fix das draußen bleiben und auf de Treppe liegen wie ein Großer.

 

Am Dienstag durfte ich dann wieder auf unseren Hundeplatz, dort traf ich meine blonde Schwester. Sie ist ein Spiegelbild von mir, nur in weiblicher For,m. Natürlich kam ich nicht drumherum mein Unterordnungsteil vor zu führen. So musste ich wieder hinterherlaufen und meine Nase in die von Frauchen gefüllte Hand schieben. Aus dieser Bewegung heraus drehte sich mein Frauchen und schwubs lief ich Beifuß und wurde dafür belohnt. Die Grundstellung wird auch schon geübt und so muss ich dem Fuß laufen beim Stehen mich neben Frauchen ganz eng sitzen und bekomme ein Leckerlie. Wenn es Gucken heißt muss ich Frauchen solange anschauen bis sie mich bestätigt, entweder mit Futter oder einem Spieli. Sobald von Frauchen JA kommt, darf ich alles "vergessen" und mir ihr spielen. Natürlich musste ich auch wieder am Meuteverhalten üben. So wurde ich von unserem Schutzdiensthelfer festgehalten und Frauchen lief weit weg. Sie nannten es Versteck. Dort musste ich dann auf das Kommando Hier hinrennen und mein Frauchen finden. Sie freute sich wie ein Keks und ich durfte nochmehr spielen. Als dann alle anderen Hunde dran waren, ging es mit dem Schutzdienst los. Diesmal musste ich ein Geschirr tragen, daran muss ich mich noch gewöhnen... Aber mein Herrchen hat lustige sportliche Bewegung gemacht und ich erkämpfte mir voller Stolz meinen Lederlappen. Den trug ich bis zum Auto und hielt ihn noch lange Fest. Zu guter Lezt und später Stund, durfte ich mit meiner Schwester spielen. Wir kullerten fleißig über den Rasen.

 

Für den Rest der Woche stand nicht so viel an, ich lernte kurz unsere anderen Familienmitglieder kennen. Sehr groß sind diese Pferde. Aber Frauchen hatte mich auf dem Arm, damit ich Linus mal beschnüffeln konnte. Er ist ein ganz lieber und wollte auch schnüffeln. So landete meine Nase in seiner und das hat wohl gekitzelt. Da mein Frauchen ein bisschen mehr Bauchschmerzen hatte, war die Woche als Kuschelwart ausgefüllt. So habe ich viel mit Frauchen geknuddelt und geschlafen, damit sie wieder schnell gesund wird.

 

Am Freitag durfte ich eine Weile bei unseren unteren Nachbarn verbringen. Sehr sehr liebe Menschen. Dort habe ich mich von meiner besten Seite gezeit und wollte so garnicht schlafen. Somit hielt ich alle wach. Aber ein kleiner Welpi muss auch mal ein schläfchen machen, so schlief ich dann irgendwann auch ein und schwupp klopfte Frauchen an der Tür.

 

Heute waren wir bei K9 einkaufen. Das ist ein ganzer Laden voll schöner Hundesportsachen. Ich bekam natürlich auch etwas, nämlich einen Spielball der im Wasser schwimmt. Und eine neue Leine gab es auch, aber davon haben ja nur die Menschen etwas von. Danach ging zum Flughafen Tegel. Viele Leute mit vielen verschieden Sprachen und vielen Koffern. Das war sehr Eindrucksvoll, aber ich bin mutig durchmaschiert. Üben müssen wir nur das klappern von Koffern übern Metall, das ist ein wenig komisch. Aber da musste ich durch, so hockte sich Frauchen hin und ich musste mir das anschauen. Dafür gab es aber wieder Leckerlchen. Nachdem ganzen Tag bin ich nun Müde und werde weiter schlafen.

 

Morgen geht es nach Ebwerswalde in den Tierpark!

vom 14.08.2016 bis 21.08.2016

 

Am Sonntag waren wir wie versprochen im Zoo. Der Weg führte nach Eberswalde. Meine Menschen hatten nur nicht nachgeschaut, ob irgendwelche Events sind. Natürlich war eins, nämlich Sommerfest. Dementsprechend voll war es, aber es verlief sich glücklicherweise. Ich lernte Menschen mit Kinderwagen, Rollstühle, Kinder, andere Hunde und Tiere kennen. Während meine Menschen freilaufende Affen bewunderten, lag ich unter der Bank und vergnügte mich mit dem Holz. Die Affen kamen ziemlich nah ran, was ich nicht mitbekommen hatte. Nun ging der Spaziergang weiter, ich konnte Herr Strauß kennen lernen und Hühner. Dort gibt es ein Wildtiergehege, wo ich gerne rein gegangen wäre, aber dort sind Hunde verboten. So liefen wir weiter an Elch, Raubkatzen und Bären vorbei. Leider waren meine Ur-Vorfahren nicht vorne, so wurde kurze Hand beschlossen, dass wir eines Tages in einen Wildtierpark fahren. Am Ende des Spazierganges gingen wir zu den Pinguinen. Einer von denen fand mich so Interessant, dass er bis zur Scheibe gewatschelt kam. Die riechen ja wirklich sehr Intensiv. So konnte unter der Scheibe mit Herr oder Frau Pinguin mich beschnüffeln. Aber komisch sind die ja schon irgendwie.

Montag ging der Alltag wieder los. Ab auf die Arbeit. Da Frauchen außer Gefecht war, waren wir eine Zeitlang nicht dort. Dementsprechend musste ich nachschauen, ob alles beim Alten geblieben ist. Gott sei Dank mein Bett war noch da. So legte ich mich erst einmal hinein und schlummerte vor mich hin. Kurze Zeit später kam der Kollege von meinem Frauchen, den kannte ich ja noch gar nicht. Aber er war so erfreut mich zu sehen, demnach freute ich mich auch. Unter seinem Schreibtisch liege ich gerne, da dort es am kühlsten ist. Da mein Frauchen ja immer zwischendurch mit mir raus muss und mit mir spielt, damit ich kein Blödsinn mache, steht jetzt immer Unterordnung üben auf dem Programm. So wird das Training mit Futter und Spielen doch gleich viel schöner.

2x in der Woche ist ja bei uns wieder Platz angesagt. So konnte ich gleich das Geübte vorstellen. Ich bin wohl ein Unterordnungsprofi ;-) zu mindestens waren die Menschen begeistert von mir. Schutzdienst durfte ich auch machen. Und habe ganz Cali meine Beute verteidigt und brav festgehalten. Ich habe sogar es fast geschafft den Schutzdiensthelfer nieder zu kuscheln. Der hielt nämlich meine Beute soweit bei sich, das er im Knien ziemlich weit nach hinten ging und ich mit vollem Körpereinsatz auf ihm drauf.

Mein Frauchen war noch mit mir bei unseren Pferden draußen, so konnte ich meine Lebensfreude frei in Lauf lassen und toben/rennen wie ich wollte.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wollte ich Frauchen beim Gärtnern helfen. Frauchen hat auf dem Balkon ein riesigen eckigen Holzkübel mit Blumenerde und Sträuchern zu stehen. Dort wachsen Himbeeren und Brombeeren. Ich hab die Gunst der Stund genutzt und habe ein wenig umgegraben. Da mir die Sträucher nicht so gefallen haben und diese offensichtlich da weg mussten, habe ich sie zu kleinen Stücken verarbeitet und konnte dann in Ruhe meine Umgestaltung fortsetzen. Die sah so aus, dass ich in den Kübel hopste und anfing zu buddeln. Frauchen wurde dann wach und wunderte sich über die Geräusche. Ganz verschlafen stand sie dann auf dem Balkon und schaute mich doof an. Ganz nach ihrem Gesichtsausdruck und der Frage was ich da mache, ahnte ich, dass sie es nicht so schön fand. Da ich wusste, dass Ärger gibt, tat ich so als wüsste ich von nichts. Ergab mich dann meiner Vernunft und kam wehmütig zu Frauchen. Natürlich gab es Schimpfe von ihr, aber dafür bevorzugte ich zum Schlafen den Läufer, anstelle das verbotene Bett. Schließlich bin ich ja ein guter Hovawart.

Der Abendspaziergang ging dafür Heute an der Wuhle entlang und wir mussten dann einmal über die Wuhle und einmal durch die Wuhle. Ganz Mutig machte ich den Anfang und tapste vorsichtig durch das Wasser. Frauchen hat die Steine elegant über balanciert. Ich konnte so wenigsten nochmal mein Näschen kühlen. Jetzt heißt es aber schlafen gehen. Neue Woche, neues Glück.

vom 22.08.2016 bis 26.08.2016

Derzeit gibt es nicht viel zu sagen.

Schließlich habe ich ein volles Programm als Bürowart und Sportler.

Montag nach Arbeit durfte ich mit meiner Freundin wieder am Kaulsdorfer See spazieren. Diesmal war es recht voll mit anderen Hunden, da das Wetter hier in Berlin langsam schöner wurde. So trafen wir verschiedene Rassen. Zuerst spielten wir alleine und dann entdeckte uns eine durchtrainierte Hündin, die hatte Spitzohren und ganz schön viele Muskeln. So schnell wie sie rannte, konnte sie auch schwimmen. So hatte Lara vom Rehwinkel (Rufname Laila oder Leyla?) schnell einen Schwimmkomparsen.  Ich bevorzuge ja ehr nur das Pfötchen nass halten.  Aber die beiden hatten so viel Spaß, dass ich es auch mal probieren wollte. Schwups war ich bis zum Bauch nass. Frauchen kam mit ins Wasser trotz Jeanshose. Sie ging ganz schön weit hinein. Ich traute mich erst nicht ihr zu folgen, aber mittlerweile weiß ich, dass ich keine Angst haben muss wo sie ist. So nahm ich meinen Mut beisammen und sprang mit den Vorderpfoten voran los. Es platschte ein wenig und dann schwamm ich zu Frauchen. Alle jubelten erfreut und Frauchen quietschte förmlich vor Freude. Natürlich bekam ich ein Leckerli, schließlich war ich mutig! Nach dem ich wieder raus war, musste ich erstmal überlegen wie ich das Nasse wegkriege. Aber ich bin ja ein kluger Hovi und hab schon viel bei meiner Freundin sehen können. Ich schüttelte mich ausgiebig und rannte dann durch den Strandsand und viel auch ein oder zweimal um. Zu meinem Glück kam eine Dackeldame. Mit der spielte ich dann ausgiebig mich trocken (oder doch ehr sandig?). Der Spaziergang ging eine Weile und Fotos wurden auch noch gemacht. Frauchen übte mit meiner Freundin die Grundstellung und erklärte deren Frauchen auch noch ein paar Tipps. 

Dienstag ist ja immer Hundeplatz. Und ich muss sagen, ich gehe mittlerweile sehr gerne dort hin. Während der Autofahrt schlafe ich und sammle meine Energie. Angekommen gehen wir eine Runde in den Wald, das riecht da alles so toll. Dann muss ich im Auto warten, aber durch meine Box kann Frauchen den Kofferraum auflassen. Da wir meist am Eingang stehen, kann ich alles beobachten. Wenn Frauchen wiederkommt geht es zur Unterordnung. Das ist anstrengend sag ich euch. Ich muss immer Aufmerksam Frauchen angucken. Sitz perfektioniere ich schon quasi. Dann üben wir immer das Fuß laufen und die Grundstellung. Hausaufgabe war ja das rückwärts laufen. Das habe ich auch fix verstanden. Nun wird ja immer was Neues gelernt. Jetzt üben wir das im Kreistreten (also mehr Frauchen, als ich). D.h Frauchen darf nicht laufen, sondern tritt immer gegen den Uhrzeigersinn im Kries auf der Stelle, ich muss dabei stehen und muss meinen hintern mit drehen. Diese Übung soll die Hinterhand stärken und das herantreten fördern. Nachdem Frauchen es halbwegs gebacken bekommen hat, durfte ich wieder „Suchen“. Unser Ausbilder hielt mich an der Leine und Frauchen versteckt sich. Ich werde festgehalten und muss bei dem Wort hier los zu ihr. Natürlich bin ich ein guter Hund und renne Schnur stracks in ihre Richtung. Angekommen wird kurz gekuschelt und sich gefreut und dann gespielt. Das tolle an der UO sind die vielen Würstchen. Die bekomm ich nämlich ansonsten nicht. Schutzdienst ist wie gehabt. Da ich noch nicht Zahne, darf ich die Beute beuteln und ziehen mit vollem Körpereinsatz. Ich kann jedem es nur empfehlen, das macht unheimlich Spaß.

Den Rest der Woche ging es recht ruhig an. So hieß es Schlafen, essen, spazieren, spielen und üben, üben, üben. Gestern waren wir am Biesdorfer See und bei Futterhaus. Am See sollte ich viele Badegäste kennen lernen. Das ist ganz schön laut. Aber ich schaue gerne zu, wenn die Kinder im Wasser spielen. Da möchte man glatt bei sein. Eine kleine Ecke war sogar unbesetzt wo ich Pfötchen kühlen durfte.

Ich wurde von Herrchens Mutti mal gemessen und bin ganze  40cm hoch. Unglaublich, dass ich schon so gewachsen bin. Mittlerweile habe ich wahrscheinlich auch schon fast meine 14 Kilo. Frauchen beschwert sich schon, weil sie mich ja immer noch hochtragen darf. Sie wartet hoffnungsvoll auf den Fahrstuhl, der zwar schon steht, aber nicht betriebsbereit ist.

Heute heißt es wieder Hundeplatz, aber diesmal ein anderer da unser Ausbilder nicht da ist. Somit wird nachher unter Herrchens Auge geübt.

vom 27.08.2016 bis 03.09.2016

Sonntag war bei uns Schwimmtag. Meine Menschen sind mit mir zu den Eltern von Frauchen gefahren. Das tolle daran ist, dass die ein riesengroßes Grundstück haben und dieses Grundstück direkt am Wasser liegt. Nachdem ich allen guten Tag gesagt habe und das Grundstück begutachtet habe, war ich schon auf dem Steg. Frauchen ging dann später ins Wasser und ich fand die Idee genauso toll und bin eifrig hinterher. Zu erst war ich vorsichtig, weil ich ja nicht einfach so rein springe. Aber ich wollte so fix hinterher, dass meine vorderen Pfoten schon über den Stieg hingen. Irgendwie siegte die Schwerkraft dann doch. Frauchen konnte mich aber abfangen und so glitt ich sanft ins Wasser. Frauchen und ihre Mutter versuchten mir bei zu bringen, dass ich vorne am Ufer rein und raus solle. Ich dachte mir ja gut mach ich das, aber das kann ja jeder und macht weniger Spaß. So kam Herrchen mit runter ans Wasser und hielt mich dann fest, damit ich nicht auf die Idee kommen hinterher zu springen. So durfte ich einige male ins Wasser und fleißig schwimmen. Da ich aber schon von meinem Kumpel gelernt habe, wie man taucht, habe ich das auch gleich mal probiert. Und es stört mich kein bisschen. Ich bin halt ein Wasserwart!

 

Montag hat sich Frauchen dann Frei gegönnt und wir fuhren mit Herrchens Mutter durch die Gegend. Da durfte ich dann auch gleich bleiben, da meine Menschen einen Arzttermin hatten und ich nicht mit durfte. Natürlich habe ich mich von der besten Seite gezeigt, an schlafen war nicht zu denken. So wurde ordentlich gespielt. Als ich dann abgeholt wurde, habe ich mich natürlich gefreut und konnte dann zu Hause mein Schlaf nachholen.

 

Dienstag steht ja wieder der Hundeplatz an. Das heißt fleißig wieder trainieren. Vom Auto aus konnte ich sogar meine blonde Schwester sehen! In der Unterordnung mach ich meinen Job schon vorzüglich, aber wer hoch hinaus möchte muss fleißig üben. So übten wir wieder das Fuß und Sitzen. Frauchen bekam noch ein paar Tipps, denn sie muss ja auch üben. Es gab sogar eine neue Übung das Platz. Bisher durfte ich das immer aus dem Sitz machen, aber unser Ausbilder meinte das ist „Kindergarten“. So sollte ich das Platz aus dem stehen nach hinten gerichtet ausführen. Er zeigte es mir und Frauchen mit einem Leckerli und schwups, lag ich schon. Frauchen übte es auch noch einmal und es hat sogar geklappt. Man hat sie sich gefreut. So müssen wir nun das Platz üben. Stehen-Po runter - vorne runter - liegen. Gar nicht so einfach ohne das Sitzen. Im Schutzdienst geht ja momentan nur das Helfer treiben (so wird es glaube genannt). Da ich in der Zahnung bin (ja ich verliere meine Babyzähne) darf ich nicht so viel zärgeln. Auch gut so, es tut ja schließlich auf ein bisschen weh und juckt so im Maul. Aber auch das klappt immer besser, auch wenn ich noch nicht belle. Aber das ist nicht schlimm, schließlich bin ich ja noch jung und ein Welpe.

 

Mittwoch ist immer Entspannung angesagt, dass heißt den Tag genießen und viiiiiiiiel schlafen. Im Büro ist alles beim alten und läuft Prima. Nur haben wir Heute ein wenig länger gemacht als sonst. Kam mir ganz gelegen, ich war so müde. Abends waren wir dann auf dem Feld und haben ein wenig gespielt. Ich nutzte die Chance und tobte ein wenig rum.

 

Donnerstag war mein Frauchen kurz am Kaulsdorfer See mit mir. Leider ist meine Freundin im Urlaub, so musste ich alleine laufen und konnte nicht mit ihr spielen. Aber auch das war schön. Ich geh da gerne spazieren, bisher waren auch alle Leute immer nett zu mir.

 

Gestern waren wir wieder auf dem Hundeplatz. Unterordnung war diesmal nur auf Fuß und Spieli fixiert. Am Ende kam wieder das Meutespiel. Frauchen versteckte sich diesmal bei der Schrägwand. Anstelle wie sie außen herum zu laufen, bin ich unter dieser durch. Schließlich ist das der direkte Weg. Und das ist ja mein Motto seitdem ich die Augen auf habe. Umso schöner war der Schutzdienst. Diesmal war auch schon ein kleiner Knurrer drin. Als ich den Leberlappen mir greifen durfte, hatte ich den soweit im Fang drin, das Frauchen ihr Finger nicht mehr rein bekam. Ich bin aber ein toller Hovi oder? Irgendwie hat sie es doch geschafft und ich musste dann Aus lassen. Aber ich bin gleich wieder aktiv geworden und habe meinen Job gut gemacht. Beim letzten „packen“ musste ich ein wenig höher mit meiner Schnute und habe es ohne nachzudenken gemacht. Das heißt gesehen, fokussiert, gegriffen und gewonnen. Frauchen ging ganz stolz mit mir vom Platz.

 

Heute waren wir beim Tierarzt. Es stand wieder Impfen auf dem Plan. Ich bin ein vollständiger hübscher Rüde und Gesund. Die Spritze tat ein wenig weh, aber das war dank des Keks schnell vergessen. Danach haben wir noch ein schönen Spaziergang gemacht. Meine Menschen schauten auf eine Karte und ich wunderte mich über die Geräusche im Gras. Es zirpte ganz schön Laut. Ich orderte das Geräusch und wartete geduldig. Nach einigen Sekunden war ich mir sicher und Sprang in das hohe Gras und suchte das Tier, was diese Geräusche machte. Frauchen sagte ich bin auf Grashüpfer Jagd und sehe aus wie ein Fuchs. Meine Menschen haben sich sehr amüsiert.

 

Morgen steht bei uns Ruhetag an, da Frauchen am Montag in Narkose gesetzt wird. Somit werde ich das Wetter auf dem Balkon und an der Wuhle genießen.

vom 04.09.2016 bis 21.09.2016

Ich weiß ich habe mich nicht lange gemeldet, aber da ich ja nur ein paar Pfoten habe, muss ich mein Frauchen schreiben lassen. Sie wurde am Montag in Narkose gelegt und war irgendwie die ganze Woche nicht dazu in der Lage und sollte sich ausruhen. Montag war für mich somit der langweiligste Tag. Ich hatte meinen Hundesitter zu Hause und als meine Menschen wiederkamen, war Frauchen irgendwie nicht anwesend. Sie viel ins Bett und schlief und schlief und schlief. Ich bin ja ein Hovawart und habe wache geschoben und aufgepasst. Herrchen ging mit mir raus und spielte mit mir und ging natürlich spazieren. Da mein Frauchen nicht allein sein durfte beschränkte es sich mehr auf viele kleine Runden.  Glücklicherweise wurde Frauchens Zustand besser und wir konnten schon gemeinsam laufen. Das ging aber sehr langsam, aber hier habe ich Rücksicht genommen und bin auch langsam mitgelaufen.  Das gute an der Zeit war, das ich viiiiiel kuscheln konnte.

So war die Woche auch fix vorbei. Natürlich fuhren wir zum Hundeplatz. Da hieß es aber für mich nur Schutzdienst mit Herrchen an der Leine.

Als Frauchen wieder laufen konnte, waren wir dann auch wieder mit meiner Freundin spazieren. Diesmal in Müggelheim, tief durch den Wald und dann ins Wasser. Das war sehr schön.

Gestern waren wir wieder auf dem Hundeplatz und da konnte Frauchen wieder richtig mit mir UO machen. Ich mach mich wirklich gut sagt unser Ausbilder. Frauchen freut sich, dass ich mich so anbiete und ihr gefallen will. Wir üben jetzt das Fuß laufen ohne Futtertreiben. Für mich heißt es auf das linke Bein von Frauchen zu achten. Das ist gar nicht so einfach. Aber ich bin ja ein Streber und lerne es schnell. Ansonsten hatte ja Frauchen Zeit mit mir daheim zu üben. Das drehen und „Ran“ klappt auch schon gut. Platz krieg ich auch schon hin mit ein wenig länger liegen und das tollste an der UO ist ja das spielen. Ich liebe meine Beißwurst so sehr, trotz Zahnwechsel. Gestern bin ich sogar ohne Runde drehen immer gleich zu Frauchen, zu Ihrer Verwunderung.

Achso Montag waren wir noch am Kaulsdorfer See, wo ich wieder mit meiner Freundin toben konnte. Ich glaube das wird eine lange Freundschaft.

Während Frauchen krank war, stand ja die FCI IPO an. Unsere Rasse wurde erstmalig vertreten, dass konnten wir uns nicht entgehen lassen. Somit schauten wir uns alle drei gemeinsam diverse UO und Schutzdienste an. Ich lag neben Herrchen auf dem Boden und schaute mit ihm gemeinsam zum Fernseher. So kann man natürlich auch lernen!

In diesem Sinne, eine herrliche Woche euch.

 

vom 22.09.2016 bis 13.10.2016

I

Jetzt habe Ich ein wenig mehr zu erzählen.

Zuerst war mein Frauchen ja erst krank. Und da wir alle Erholungsbedarf hatten, starteten wir unseren Urlaub. Unser erster gemeinsamer Urlaub, was das wohl bedeutet?

 

Aber erstmal stand die RZV Hovawart IPO Deutsche Meisterschaft an. Da es unsere Landesgruppe austrug, mussten wir hin und ich sollte mir alles anschauen. Für uns hieß es an dem Samstag früh aufstehen, sehr früh. Es war sehr dunkel und meine Menschen stopften das Auto mit allem Voll. Reisetasche, Decken, mein Spielzeug und Futter. Man könnte meinen den ganzen Hausstand. Wir starteten die Fahrt und fuhren lange über die Autobahn. Wir hielten zwischen durch an, damit ich trinken und mich lösen durfte. Füße vertreten muss ja auch mal sein. Als wir bei der DM ankamen, war es schon sehr voll. Ich musste erstmal im Auto warten und meine Menschen schauten sich um. Nicht sehr lange und ich durfte mit. Ich konnte gleich meine Leinführigkeit preisgeben und wie gut ich erzogen bin. Wir trafen sogar andere Hovawartwelpen. Ich lernte so gleich Artgenossen kennen und viele tolle Gerüche, wie Bratwurst und Co. Mein Frauchen setzte sich mit mir an den Rand und ich durfte auf ihren Schoß. Ich machte es mir sehr bequem und schaute mir den Trubel an. Als der „Helfer“ aus den 2 Teilen Aktion zeigte, war ich sehr interessiert und schaute genau hin. Schließlich möchte ich auch mal ein Großer werden ;-) Aber da müssen wir noch eine Weile üben Frauchen! So war die Veranstaltung sehr schön und ich hatte keine Angst und konnte die Zeit genießen. Herrchen kam dann auch vorbei und dann konnte ich bei ihm noch auf den Beinen liegen. Zwischen durch wurde auch mal rumgealbert.

Nachdem der lange Tag vorbei war fuhren wir nach Hamburg rein. Familienbesuch. Und wieder gab es viele Streicheleinheiten und neue Eindrücke. Das Wochenende lief ehr gemütlich ab. Spaziergänge und Kuscheleinheiten, so sieht ein Hundeleben aus.

Am Montag fuhren wir dann weiter  in den Nordwesten. Ich staunte nicht schlecht als ich aus dem Fenster schaute. Die Gegend kenn ich doch oder? Wir waren in meiner Kinderstube! Und meine Züchterin kam sogar nach oben, um mich an zuschauen. Das Wiedersehen war so toll. Ich habe mich so gefreut und hab sie von oben bis unten abgeschleckt. Und sie hat sich auch gefreut wie toll ich mich entwickelt habe. Es gab sogar eine kleine Unterordnungsvorführung. Frauchen war ein wenig aufgeregt, aber es hat geklappt. So war ich für Frauchen wieder der Größte und Beste, was sie mir deutlich zeigte (das ist immer das schönste). Nachdem wir dort eine Weile waren und ich glücklicherweise meine Box mit keinem Welpen teilen musste, hieß es wir fahren jetzt nochmal ein langes Stück… Naja dann schlaf ich eben

Nach der langen Autofahrt, war es dann sehr spät und dunkel. Mir wurde gesagt jetzt beginnt der Urlaub. Ich stieg aus und mir wehte ein salziger Wind um die Nase. Sehr komische Luft. Ich lief eifrig Frauchen hinterher und schaute wo ich bin. Ein riesen Grundstück zum Toben. Erstmal pieseln und danach schlafen.  Der Ort wo wir uns befinden heißt Rügen. Wie ich feststellen musste, ringsum Wasser, wie toll! Wir waren jeden Tag immer irgendwo spazieren. Wald, Berge, Strand. Ich hatte soviel Spaß, dass sieht ihr dann auf den Bildern.

Der Urlaub war hovawarttastisch!

Leider war die Woche so kurz und wir sind wieder zu Hause. Montag ging es wieder auf die Arbeit, was mich freute. Schließlich war ich eine Weile nicht mehr da. Dienstag war wieder Hundeplatz da. Da ich in der Zahnung bin, ist Schutzdienst sehr sparsam gehalten. Aber bald ist das auch erledigt und dann geht’s richtig los. Diesmal hab ich gezeigt, dass ein kleiner Hovi auch bellen kann. Und wieder waren alle zufrieden mit mir. Ich bin dann immer Frauchens Held. Auch ich brauch Motivation und wer hört nicht gerne, dass er der Beste ist. Hauptsache Herrchen nimmt es nicht persönlich.

vom 14.10.2016 bis 31.10.2016

Ich habe beschlossen, alles jetzt in Monatsberichte schreiben zu lassen. Wenn wir sehr viel erlebt haben, kann es auch durch aus passieren, dass wir mehrere Berichte erfassen. Also zum Oktober.

Wir waren ja unterwegs wie ihr wisst. Dann habe ich meine 5 Monatsgrenze erreicht. Nun heißt es zum regelmäßigen wiegen kommt das messen und Zähne anschauen. Das nervt ein wenig, aber Frauchen sagt das muss sein, damit sie meine Entwicklung Haargenau sieht.

 

Unsere Verein hatte eine Übungswoche in Stade, da wir Arbeiten müssen (oder ehr meine Menschen) konnte ich mich sportlich gesehen ein wenig entspannen. Anstelle Hundeplatz, stand das Fährten auf dem Plan. So fuhr mein Frauchen mit mir aufs Feld. Sie legte mir ein Großes Viereck mit Leckerchen rein. Dann wartete Sie kurz und holte mich raus. Ich tapselte freudig aufs Feld und kurz vor der Fährte musste ich Sitz machen und Sie anschauen. Als das Komando such kam stürzte ich mich auf die Fährte und inhalierte förmlich alles ein. Ich hab gedacht, dass es nicht auffällt wenn ich ein wenig schummel. Naja was soll ich sagen, es ist natürlich aufgefallen. So musste ich die ganze Angelegenheit wiederholen. Frauchen legte ein neues Viereck und ich wartete. Diesmal machte sie die Leckerchen kleiner... So wurde ich wieder auf an die Fährte rangeführt, Sitz und Such. Diesmal musste ich meine Nase suchen und blieb dabei viel ruhiger. Nur hat mein Frauchen mich zu Früh runter genommen, da lagen noch Leckerchen! Frauchen meint das stärkt meine Motivation. Desweiteren wurde in der Woche ein wenig UO geübt. Nun haben wir Fuß mit einem Schritt weiter geübt, das Sitz und Platz mit Frauchen geht weg, das Sitz und Platz aus dem Spiel heraus und neu ist das Vor. Bestätigt werde ich mit Futter oder Spieli, das wird sehr Abwechslungsreich gehalten. Natürlich besteht mein Leben nicht nur aus Disziplin und Ordnung. Im Büro habe ich geholfen Luftpolsterfolie zu zerkleinern oder was auch toll ist, vor dem Gerät stehen und zuschauen wie Papier verschwindet. Ich spiele auch lustige Spiele mit meinen Menschen, rangeln bis einer auf dem Boden liegt, Ball wieder zurückbringen. Zwischendurch spiele ich auch mit unser Katze Loona, das rumpelt dann durch die ganze Wohnung. Mal fängt sie mich, mal ich sie. Unsere Pferde stehen jetzt im Stall über Winter, dass heißt ich habe ein Jacky Kumpel zum spielen auf dem Hof.

 

Seit Ende des Monats bin ich mit meinen Zähnen komplett durch und alle sind vollständig. Ich entwickel mich zu einem hübschen Rüden. Allmählich lerne ich die Hormone kennen. Ich lese vermehrt Zeitung und makiere langsam beim Gassigehen. Aber das Bein heben tu ich dann doch noch nicht.

vom 01.11.2016 bis 14.11.2016

Dienstag war ja wieder Hundeplatz angesagt. Die UO wird immer besser und das Fußsitzen ist schon fast perfekt für mein Alter. Frauchen sagt ich bin ein Streber. Lerne ich doch viel zu schnell. Tja Frauchen, schließlich muss das auch alles später sitzen oder? So übten wir fleißig Fuß und Ran. Das Belohnen wechselt sich ab zwischen Leckerlie und Beißwurst.

Im Schutzdienst sind wir nun ein Schritt weiter, ich darf auf ein Kissen beißen, anstelle des Lappen. Das war zuerst ein wenig merkwürdig, aber Herrchen spielt mit mir auch mit so einem Ding. So begriff ich recht schnell was Phase ist. Leider ließ ich mich ablenken von den Fußballern neben an und so musste ich abbrechen und warten…  ich sollte einen anderen Hund noch zu schauen, aber irgendwie war das Fußballspiel doch interessanter. Beim zweiten Versuch probierten wir es nochmal und mit dem richtigen Beller durfte ich ein beißen und zum Auto. Das war ein langer Tag puuuuh.  Freitag hat dann unser Schutzdiensthelfer wieder den Lappen rausgeholt, weil er nochmal ein Schritt zurückgehen wollte, nachdem nicht so guten Dienstag. Diesmal war auch kein Fußballspiel und so war ich voll konzentriert. Ich bellte wie immer und wusste gleich was ich machen soll. So durfte ich meinen Lappen ergattern und ließ ihn mir nicht weggenehmen. Nur doof, dass ich immer Aus machen muss…

Am Wochenende wurde ich wieder gewogen und ich habe ganze 21,8 Kilo drauf gehabt. Frauchen freut sich wenn ich zu nehme und bald habe ich meine Freundin eingeholt. Montag war Frauchen mit Kerstin verabredet. Für mich heißt es immer spielen und toben mit meiner Freundin. Yieppieh! Wir holten beide ab und dann fuhren wir mit Frauchens Auto gemeinsam ein Stück. Ich teilte ganz brav mein Kofferraum mit meiner Freundin. Nur muss Frauchen jetzt die Scheiben putzen, dort sind Nasenabdrücke von ihr. Wir waren lange spazieren und zwischen drin Fährten. Das Fährtengelände war eine Mischung aus Sand und Wiese.  Frauchen dachte sich, na mal was neues. Somit legte Sie mir eine kleine Fährte mit 12 Schritten. Ich dachte gar nicht an Schritt suche, sondern auf Leckerlie aufsammeln. So musste ich viel später noch mal ran. Diesmal war es dann auf dem Feld. Mein Frauchen legte ein großes Viereck mit Leckerlie aus und eine Fußbreite weiter ein etwas Kleineres und dann wieder eine Fußbreite weiter ein noch Kleineres.  Ich wurde ordentlich vorgesetzt und himmelte Frauchen an. Sie schickte mich ruhig mit dem Kommando such auf die Fährte. Ich schnüffelte zügig nach den Leckerlies, aber mir fiel auf das etwas anders ist. So muss ich dann doch meine Nase nutzen und das große Viereck aussuchen. Ich verirrte mich kurz, aber merkte das ich falsch bin und fand wieder zurück ins Viereck. Nachdem ich dort alles ausgesucht hatte, entdeckte ich das andere Viereck. So läuft es also. Somit suchte ich weiter und suchte das auch noch aus. Ich bekam aber trotzdem noch eine Spur in die Nase, ich suchte somit das letzte Viereck. Ich war so auf das riechen fixiert, dass ich den Jackpot überschnüffelte. Aber den fand ich dann doch schnell zügig und Frauchen lobte mich ganz doll. Nur doof, dass ich nie alles fressen darf…

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© Mary Zielke