Ein Hovawart wird erwachsen....

 

 

Ende Oktober 2018

 

Wir haben wieder die Stadener besucht. Sprich es war wieder Übungswochenende angesagt. Wir konnten Cali in allen drei Sparten vorstellen und er hat sich wie gewohnt gezeigt. In der Fährte wurde eine Kleinigkeit entdeckt und wir werden sanft daran arbeiten. Ansonsten gab es nichts weiter dazu zusagen. UO zeigte ich Teile wie, Fuß, Sitz und Platz aus der Bewegung, Stand des Bring, Springen, Voraus und Kehrtwende. Das Steh arbeite ich derzeit noch Zuhause und nicht auf dem Platz. Hier wurde sein schönes Fuß gelobt. Beim Sprung und dem Bring sind wir uns was Priorität angeht und entsprechende Ausbildung nicht ganz gleicher Meinung. Was nicht weiter schlimm ist, denn so hatten wir wieder Diskussionsstoff. Ich habe probiert das umzusetzen, was mir gesagt wurde. Ich benötige immer nur ein oder zwei Nächte um drüber nachzudenken. Zeitlich wäre SD nur Samstag möglich. Marco hetzte Cali und wir trainierten am gehorsam. Was Cali gezeigt hat, war kein gehorsam. Aber deswegen mag ich ihn, es ist kein Tag gleich mit ihm. Er ist eben einfallsreich und testet immer wieder auf seine Art seine Position aus. Dafür konnte Marco ihn treiben und er blieb relativ ruhig. Fazit. Wir sind auf den richtigen Weg und es wurde uns wieder bestätigt. Herzlichen Dank für das tolle Wochenende an den ganzen Verein. Leider war es für uns zu kurz, aber der Beruf geht vor. Bis hoffentlich nächstes Jahr ihr Lieben!

 

2019

 

Es gibt einige Änderungen zu berichten.

 

Ich persönlich habe wieder Fuß gefasst im beruflichen Alltag. So ein Jahr Elternzeit ist schon etwas anderes. In diesem. Zuge konnte ich hier eine Veränderung anstreben und habe nun mehr Freizeit aufgrund der kürzeren Entfernung. 

Auch hat sich unser Hundesportler Umfeld sich massiv geändert. Ich habe mich entschlossen der BG Berlin den Rücken zu kehren (Schade, aber aufgrund der alten Diskussion, fühlte ich mich nicht mehr Wohl). Ebenso haben wir die OG Biesdorf verlassen, aufgrund der angeblichen Problematik Hovawart. Mit uns sind ebenso Mitglieder gegangen. Aus dieser Situation hat sich nun eine tolle Trainingsgruppe entwickelt. Gemeinsam trainieren wir nun 1x wöchentlich auf einem Platz. Aufgrund dessen hat sich eine Sportliche Freundschaft wieder entwickelt. Und obwohl die beiden "Gruppen" für sich sind, trainiert man zusammen und tauscht sich irgendwie doch mal aus. Unsere Trainingsgruppe hat mind. 100 Jahre Hundesporterfahrung zusammen und deckt von Welpenaufbau bis überregionale Erfahrung alles ab. Ob IGP oder Rettungshund, Erfahrung hat jeder irgendwo. Und es sind verschiedene Rassen bei, wo jeder einzelne Hund etwas besonderes ist. 

Wir trainieren fleißig, aber gesittet auf die IGP I und die FH zu. Wie versprochen, werden wir auch dieses Jahr den Schleswig Pokal wieder mitmachen, Ebenso werden wir für Ende des Jahres hoffentlich die ZTP einplanen. Wenn alles Gut geht haben wir dann auch alle gesundheitlichen Ergebnisse bis dahin zusammen. Somit werden wir unser Ziel Zucht anstreben. Wenn alles wie bisher läuft und Cali weiterhin geistig und körperlich sich super zeigt, habe ich die IGP I im Herbst geplant. 

Trotz all der Veränderungen haben wir immer noch freundschaftlichen. Kontakt in die Slowakei und werden eine Menge dran setzen es weiterhin zu halten. 

 

 

  Schleswig Pokal     Wie letztes Jahr, waren wir wieder bei unseren Sportfreunden SV OG Schleswig. Unter dem Richter A. Bölke wurden alle Hunde fair und mit intensiven Augen begutachtet.   Leider waren wir nur 2 Teilnehmer von unserer Gruppe, da die anderen Private wichtigere Dinge vor hatten. Aber nächstes Jahr sind wir alle bei, versprochen! So bestand unser Team aus 2 Hovis die beide in der Fährte vorgestellt wurden. Unser Kumpel Jango mit seinem Frauchen in der FPr III und wir in der FH1.      Jango machte seinen Job sehr gut und erschnüffelte 83 Punkte.      Cali war sehr umgänglich und nahm für seine Verhältnisse den Abgang sehr entspannt auf. Er ackerte sich selbständig über den ersten Schenkel durch diverse Wildspuren. Den 1 Gegenstand verwies er zügig und gerade. Der Wiederansatz war ein Traum. Nach der sehr langen Gerade kam ein Winkel und die Verleitung. Hier lief er leider Gottes rein, aber so dass er noch zurück konnte und auch kam. Kurz danach war der 2 Gegenstand, den er absolut korrekt verwies. Der Wiederansatz war zügig, da ehr sehr triebig gelegen hatte. Und dann kam auch schon der Winkel und die 2. Verleitung und hier lief er volle Kanne rein, so dass ein Abbruch von nöten war. Leider gehört Pech auch zur Prüfung und Fährte ist und bleibt immer ein Risiko. Ich sammelt ihn ein legte ihn ins Platz zum sortieren und setzte ihn wieder an direkt auf der Verleitung. Er nahm die Fährte auf und lief den korrekten Weg weiter. Er suchte mit einer absoluten coolnes und mit einem Trieb der unglaublich ist. Winkel und Gegenstände waren einwandfrei. Der Rüssel war immer unten und er ackerte sich selbständig durch. Der Richter beobachtet alles weiterhin und baute mich dann ein wenig auf. Cali seine Sucharbeit ist ein Traum und beeindruckend mit welcher Energie und Durchsetzung er diese ausführt. Er fand es genauso schade mit dem Abbruch, aber Regel ist Regel.      Trotz 21 Punkten ist er mein Tagessieger. Die erste FH1 und trotz ohne Futter einwandfrei ausgearbeitet, das spricht doch für eine solide Ausbildung.      Wir üben die nächsten Tage Verleitung und hoffen auf eine Wiederholung bei der nächsten Prüfung auf unserem Platz.      Danke an die Sportfreunde für die tollen Tage!         Bei der Prüfung auf unseren Platz stand leider auf Grund der Jahreszeit kein Gelände zur Verfügung, somit würde die FH verschoben auf die nächste Möglichkeit.      Cali hat sich eine Talgdrüse aufgebissen, nach spülen und reinigen hat sich durch das ständige Gelecke leider sich das Umfeld entzündet. Es hat sich eine Tasche voll Eiter gebildet, die durch das reinigen zwar Eiter frei wurde. Nun hat sich wildes Fleisch gebildet. Er bekam eine Woche lang Antibiotika und dann doch die Entscheidung OP. Urlaubszeit gleich Erholungszeit. Nichts mit baden und schwimmen in der See für Herr Hovawart.   Nach einer Woche und ein paar Tagen konnten wir ihn ohne Trichter und Leine auf dem Gelände laufen lassen. Natürlich zeitlich begrenzt. Um ihn zufrieden zu stellen habe ich Positionsarbeit gemacht. So ist er beschäftigt und hat eine Aufgabe ohne rennen und springen. Somit ohne Gefahr, dass die Nacht aufreißt.   Unterordnung und Fuß laufen klappte dann auch und ich beschäftige mich mit dem Steh, Sitz und Platz.   Schutzdienst kontrolliert an der Leine, aller Anfang ist schwer. Hochmotivierter Hund vs. Helfer.   Am Ende unseres Urlaubs durfte Cali dann doch noch baden und als Belohnung seiner Geduld gab es eine Spaß Einheit mit dem Helfer unter besonderen Umständen. Dort zeigte er wieder seinen Leitfaden. Er ist eben etwas Besonderes.   Nach über 2 Wochen lief er wieder eine kleine Tour am Rad mit.   Das Training wird wieder voll aufgenommen schrittweise natürlich. Knapp 5 Wochen Kragen haben es in sich. Nun ist er wieder glücklich. 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Mary Zielke