als Junghund

Juli bis September 2018

Der Juli hat begonnen, wir sind zurück in Berlin und der Wahnsinn holt uns wieder ein. Unerzogene Hunde bei der Gassirunde, morgendliche Wecker klingeln, typisches deutsches Wetter und volle Straßen. Das positive ist, der gute Hundeplatz um weiter zu üben. Ich vertiefte die UO wieder ein wenig mehr und erzielte weiter kleine Erfolge. Das Sitz und Platz aus dem laufen wird stets besser. Ich muss nur an mir selber stets weiter arbeiten. SD hat Marco eine Kleinigkeit gemacht. Martin kam auch zurück wegen seiner IPO I Prüfung und nutzte die Chance am Abend vorher noch SD zu machen. Die beiden Männer stellten fest, dass nun der Punkt angekommen ist, wo Cali Probleme mit Herrchen als Helfer hat. Somit heißt es nun SD nur noch wenn Martin da ist. Das dieser Punkt eines Tages eintrifft war uns bewusst. Nun ist es eben soweit.

 

Thema Fährtenarbeit.

 

Ich war mit unseren lieben Klaus gemeisam Fährten. Vormittag schon über 25 Grad, Acker war mit Stroh umgebrubbelt und natürlich trockern. Ich hatte mir vorgenommen an den Gegenständen zu arbeiten. Gesagt getan ich legte meine Fährten und entsprechend meine 7 Gegenstände. Von Gegenstand zu Gegenstand wurde Cali immer stets besser, dann kam Nummer 6 und er verweigerte total. Ich stand und stand und stand. Es wurde wärmer und wärmer und wärmer. Cali verweigerte komplett, so dass ich ihm deutlich mit meiner Stimme nachhelfen musste. Er entschied dann doch seine Arbeit weiter zu machen. Richtung Gegenstand 7 hat er sich dann wieder gefangen und konzentriete sich einwandfrei und verwie dann ziemlich schnell. Ich vermittelte ihn dann ganz entspannt viel Ruhe am Gegenstand  und ließ ihn erholen. 2 Tage später gingen wir dann mit der restlichen Truppe fährten. Aufgrund des gezeigten Verhalten, entschloss ich mich für Konditionstraining mit ausreizen bis zum Fehlverhalten. Auch wenn es bewölkt war, es wurde mit jeder Minute wärmer. Ich bat unsere Sportsfreundin mit ihrer läufigen Hündin vor mir abzusuchen und kurz den Weg von Auto zum Feld rauf und runter zu gehen. Cali interessierte sich ein wenig dafür, aber blieb bei der Sache. Ich gab ihn die Möglichkeit zu pieseln und lief Richtung "Richter". Hund fertig machen, Anmelden und bis nach hinten zum Abgang laufen. Es muss alles geübt werden. Am Abgang ging es los. Kreisfährte... 1x rum und er suchte fleißig. Bei der 2 Runden kristalisierte sich dann shon raus, dass Herr Hovawart langsam es zu lang wird und er eigentlich keine Lust hatte. Da ich meinen Hund kenne bat ich Marco den GG hinter mir nach dem Abgang zu legen. Wieder der Bewei wie gut ich das doch kann. Natürlich zeigte er dann das gewünschte provozierte Verhalten. Ich löste es entsprechend auf und er suchte weiter bis zum Erholungspunkt. Kurz nach der Situation hat der Hund schon gelernt, dass es ein entziehen nicht gibt und wenn er brav weiter sucht kommt sein Erhloungspunkt der Gegenstand. Er verwies ihn in aller Ruhe und wurde solange gefüttert bis er entspannt war. Dann führte ich ihn runter und löste ihn auf. Er freute sich und begrüßte erstmal jeden und musste seinen Eindruck im Gebüsch lassen. Auch wenn es ein harter Schritt war, ist der Hund völlig positiv aus der Sache gekommen. Vor ab ich habe keine Mittel wie Stachel oder enge Kette oder ähnliches genutzt, ich allein war das Druckmittel. Da wir einen Lernziel haben, muss dafür hart trainiert werden und das potenzial ist da, nur muss ich den Starrsinn wegbekommen.

 

Thema Unterordnung.

 

Mein Ziel ist es mein Fuß zu verbessern und das Gesamtbild harmonischer zu bekommen. Ich habe viele Tips bekommen und den einen oder anderen habe ich übernommmen, da ich sehen konnte das es geht. So übe an meiner Haltung, das Laufen und die Kommandogabe. Mittlerweile ist es schon so, dass der Hund von sich aus eine traumhafte Position sucht. Gerade beim hochgehen zum Revieren. Das Revieren üben wir egal wo wir sind auf entsprechenden Plätzen. Mittlerweile ist Cali so schnell, dass ich rennen muss um korrekt zu stehen. Ich wechsel zwischen rankommen und durchschicken, damit da kein Ablauf rein kommt. Ich fange mal recht und mal links an, oder auch oben oder unten. Eben alle Varianten und Variationen. Beiläufig kommt dann die Technik. Auch hier bin ich Abwechslungsreich und passe mich der Stimmung des Hundes an. Bei allem ist mir immernoch wichtig, dass immer das gleiche Bild geschaffen wird. Ich übe derzeit das Bringholz werfen. Bin ich doch tatsächlich darüber gestolpert, dass ich das Holz mit rechts werfen muss. Für mich eine Katastrophe, da ich Linkshänder bin. Für den einen oder anderen sehr amüsierend, wenn das Holz nicht da landet wo ich es denke hinzuwerfen...

 

Thema Schutzdienst

 

 

Nun sind wir am einen Punkt gekommen, wo wir sagen weniger ist mehr. Mit Marco übe ich zwischendrin den Gehorsam ohne großartiges Tam Tam. Alles was SD angeht im tieferen Sinne wird zukünftig Martin machen, da Marco als Helfer und Herrchen ganz klar mittlerweile ein Problem in der Arbeit darstellt. Jeder der die Sitation kennt, weiß wovon ich rede. Somit bin ich da ganz entspannt und Cali hat zwischendrin ein paar Pausen. Die hat er sich ganz klar verdient.

April bis Juni 2018

April, April der macht was er will. Ganz nach dem Motto war Cali seine Einstellung.

 

Wir arbeiteten in UO und Fährte. Zu unserem Glück war dann unser Auto auch nicht mehr fahrtüchtig. Wie es so immer ist... Naja Fährte wurde dann vor die Tür gelegt und Cali testete sämtliche Möglichkeiten aus. Nichts desto trotz habe ich es erstaunlicherweise geschafft ihn zu motivieren und klar zu zeigen so und so nicht Burschi. Aufgrund der BH wurde UO auf das nötigste beschränkt. SD wurde ehr wenig gemacht und wenn dann arbeiteten wir am Fuß. Es war ehr ein entspannter, aber kreativer Monat.

 

Als nächstes stand ja die Fährtenprüfung an. Wir erinnerten uns an das Seminar zurück und ich versuchte mich auf die Gegenstandsarbeit zu konzentrieren. Natürlich gehörte auch eine Ordnungsgemäße Anmeldung und das hingehen zum Fährtenschild zur Übung. Ich war erstaunt wie sehr mir das Fährten liegt.

 

Wie die BH und die FPR verlief könnt ihr hier nachlesen. Viel Spaß dabei!

 

Nach der Prüfung hieß es erstmal Fährtenpause. Die Felder hier sind trocken und überall voll im Korn quasi. Da unser Urlaub bald vor der Tür stand, war ich mehr entspannt unterwegs und konzentrierte mich mehr auf das Privatleben. Wir gingen viel spazieren und baden oder genießten die Hitze einfach bei einer frischen Brise im Wohnzimmer. Cali ist nun als Babykrümel aufsammler prämiert worden und macht seine Aufgabe hervorragend. Martin war auch nochmal da und er hat immernoch offensichtlich Spaß am SD. Cali wird nun geschult durch die Nase zu Atmen beim Schutzdienst. Was sich herausstellt ein langer Weg sein wird. Aber nichts desto trotz ist er immernoch hochmotiviert und hat eine Menge Spaß daran. Mittlerweile ist Eomi auch bei uns auf dem Platz vertreten. Eomi ist seine schwarze Schwester,

 

Ende Juni und der Urlaub ist in greifbarer Nähe. Wo geht es hin? Erstmal das Wochenende in den Garten. Entspannung pur am Wasser und das noch gepaart mit tollen Wetter. Wer seine Schwimmrunden täglich absolvierte muss ich denke nicht erwähnen. Schön wenn Hund so auch Urlaub machen kann. Montag früh oder Nachts um 2 Uhr ging es dann los. Wo führte uns die Reise hin? Natürlich in die Slowakei. Eine lange Autofahrt... Die Pausen wurden gut aufgeteilt, so dass wir uns alle mal bewegen konnten zwischendrin. Egal wo wir hielten, Cali wurde bewundert. Ob es an seine Art liegt oder an der Farbe, ich weiß es nicht. Morgens um 10 sind wir dann pünktlich gelandet. Im Hotel lebte noch eine alte Chi Dame mit zwarten 12 Jahren! Auf dem Hundeplatz angekommen, ging es gleich los. Cali wurde betrachtet und es gab eine Art Plan. Dieser war täglich ein wenig Training und eine Menge Urlaub. So konnte Cali ein paar Dinge verbessern und trotzdem entspannen. Wir waren auf einer Burgruine oben auf einen Berg. Cali genoss die Aussicht sehr und hatte richtig Spaß an das rauf und runter wandern. Am Freitag war noch eine kleine Fährte geplant. Auch hier konnte er von seiner Arbeit sehr überzeugen. Martin hatte desto trotz Kleinigkeiten für den weiteren Ausbildungsweg gegeben. Das UO Bild wird nun auch immer besser, hatte ich doch ein kleines Tief irgendwie. Bohus hatte mir gezeigt wie und ich setze es nun immer mehr um. Und siehe da es wird! Die Heimreise wurde dann gegen Mittag angesetzt. Bei einer Raststätte hatten wir eine Familie hinter uns zu stehen, die waren wohl so verliebt. Leider kann keiner von uns Tschechisch und die kein Englisch. Aber Mutter und Tochter hätten vermutlich Cali gerne eingepackt. Diverse Leute wissen nun auch was ein Hovawart ist. Erstaunlicherweise wusste es die Hotelfrau und war so entzückt von ihm, so dass wir gerne wiederkommen dürfen. Natürlich nur mit Hund keine Frage.

 

Zuhause angekommen wurde erstmal die Couch empfangen. Zuhause ist am schönsten, auch Cali seine Meinung. Er stürmte rein trank ein wenig und schmiss sich gleich in seine Schlafposition.

 

Januar bis März 2018

Der Januar begann für uns sehr gemütlich. So trafen wir uns mit Hovawartfreunden zum Spaziergang. Layla und Dayk waren unsere Wegbegleiter. 3 Hovawarte auf einen Fleck, dass ist toll anzusehen! Ein Paradebeispiel, dass gute sozialisierte Hunde miteinander spielen können. Cali kannte Dayk bisher nur als Ordnungsgongverteiler... So auch die ersten Minuten beim spazieren. Cali und Layla sind ja sehr kreativ beim toben...so geht es auch zwischen denen mal sehr ruppig zu. Animiert wird der andere Hund durch genau ins Ohr bellen. So steht einer von den beiden direkt beim dem anderen am Ohr und bellte solange bis der andere sich bewegt. Wenn Dayk der Meinung war, das Cali mit der Dame zu ruppig umgeht ging er dazwischen. Layla fand es sehr amüsant und zwickte einen von den beiden immer in den Hintern. Die beiden Rüden sind aber sehr klar und freundlich miteinander umgegangen. So, dass Dayk auch mal mitspielte. Eine sehr lange schöne Runde war das Ergebnis.

 

Im SV wurden dann die Vereinspläne ziemlich schnell diskutiert. Somit wurde dann auch ziemlich schnell bestimmt, dass der komplette Verein beim Schlewsig Pokal startet. Auch wenn keiner von uns Mitglied ist, dürfen wir im Team mitlaufen! Für uns natürlich eine Ehre und wir werden bestmöglichste dafür tun, hoffentlich gut abzuschneiden.

Somit sind wir unserer Planung weitgehens gefolgt und werden darauf hin trainieren.

 

Da Marco eine Woche Training angeboten hat, konnte ich die Woche nutzen und UO tranieren. So habe ich mich an die Hürde und Wand gewagt. Konnte die Positionsarbeit vertiefen. Habe intensiv reviert und das angefangen das bring auf den Platz zu übertragen. Der Vorzteil, wenn man den ganzen Tag hat und die UO auf kleine Einheiten teilen kann. Am regulären Trainigstag habe ich mich ausführlich mit der Ablage befasst, da Cali zu dem Typ Hund gehört sich zu lösen. Da ich nie mit langen Abstand die Ablage gemacht habe, habe mich entschieden eine lange Leine ran zu machen. Diese Entscheidung war wohl die richtige, denn sie kam genau einmal zum Einsatz. Danach lag er wie eine Eins auf seinem Platz, auch wenn der Ball von dem anderen HF direkt vor seiner Nase flog. Er schaute zwar interessiert, bewegte sich aber kein mm. Dies werden wir jetzt bis zur BH weiter üben. Nach der Ablage erfolgte die UO Einheit. Wir liefen Fuß und das in verschieden Richtungen und Tempis. Noch nie gemacht, aber Cali hielt seine Position perfekt. Somit für mich der Beweis, dass die Positionsarbeit Gold wert ist, auch wenn uns viele dafür belächeln! Somit war das Fußlaufen eine kurze Einheit und wir spielten ausgiebig. Nach meiner Nachfrage, durfte ich dann mit Cali bei Marco SD machen. Wir haben an den gehorsam geübt. Daraufhin spiegelte sich wiedermal wieder, dass der erste Anbiss nicht funktioniert. Daran werden wir jetzt weiter arbeiten und hoffentlich ein Lösungsweg finden. Wer möchte schon sein Hund vor der Prüfung hochziehen...ich nicht...

 

IDa wir eine recht milden Winter haben und unsere Tochter sehr pflegeleicht ist, konnten wir fleißig Trainieren. Fährte lief sehr gut, dafür dass wir nie bei solchen Temperaturen Fährten waren. Da ja die FPR auf dem Plan steht, vertiefe ich das Suchbild noch weiter. Langsam lass ich den Hund von mir wegarbeiten, so dass wir hoffentlich auch bei den 10m angelangen. Über die Gegenstände mach ich mir ehrlich gesagt derzeit noch keine Gedanken. Da er einen Gegenstand eh kennt, ist es mit einem 2 Gegenstand und entsprechender Arbeit, denke kein Problem. Somit gehe ich zuversichtig an das ganze ran und arbeite fleißig den Frühling engegen. In der UO sind wir derzeit vielfältig unterwegs. Mal konzentriere ich mich nur auf Spiel und Spaß, mal auf die Hürden oder Verstecke oder auch einfach auf Positionsarbeit, Ich entscheide immer aus dem Bauch heraus und auf was ich Lust habe, Das revieren kannte Cali bisher ja nur an den Zeltverstecken. Es ergab sich netterweise in Frohnau, dass wir dort mal revieren konnten. Leider ist der Platz bei sehr feuchten Wetter nicht so schön, weshalb wir erstmal nicht dort waren. Da ich mir nicht sicher war, ob Cali die Verstecke annimmt, bin wie am Anfang rum gelaufen. Sicher ist sicher. Hätte ich mir vermutlich ersparen können, denn er wusste sofort was er machen sollte. Somit lief er ganz nach dem Motto "meine Aufgabe kenne ich" um das 2.te Versteck. Bei dem Verbellversteck, tat ich selbige, da die Form doch ein wenig kreativer war. Aber auch hier völlig problemlos. So konnte ich beide nochmal verbinden und was soll ich sagen er hat es gemeistert, Man war ich stolz auf den Scheißer. Soweit ich die Möglichkeit habe, übe ich natürlich die Ablage. Da wir ja nicht auf Glück hoffen, werden hier auch extrem Fälle gepropt. Liegen bleiben während 2m neben uns der Ball fliegt, ist schon nicht einfach. Da darf man auch kurz die selbstbeherschung verlieren, nach Cali seinem handeln zu urteilen. Natürlich darf er das nicht und wurde Sekunden schnell von mir unterbunden, so dass wir diese Gelegenheit so oft wiederholen, bis es ihm aus den Ohren läuft. Fußarbeit mit Konzentration bei Menschen...war das anfangs ein schwieriges Thema. Gerade wenn es Leute sind, die im Privatenbereich spaß machen... Aber auch das geht mittlerweile sehr schön, so dass wir bei Kerstin stehen können ohne das er ausbricht oder wegschaut. Seitwärts, Rückwärts, im Kreis, vörwärts, links und rechts alles kein Ding. Das Vorsitzen arbeite ich nun mit einer Kiste, damit er das Bilde gerade vor mir und ohne mich umzurennen vermittelt kriegt. Die vorarbeit war gewiss nicht schlecht. Aber bei dem nächsten Hund werde ich vermutlich gleich darauf zurück greifen. Erspart mir denke ich eine Menge Arbeit und Nerven. So können wir mittlerweile zumindestens aus kurzer Distanz abrufen ohne das ich Angst um meine Beine haben muss. Aber bis zur BH schaffen wir das auch noch, zumindestens so das man es zeigen kann. An den Hürden hat Cali so viel Freude, dass man aufpassen muss, dass er sich die Ohren nicht bricht. Hat er Tatsache versucht die Wand mit einem Sprung zu nehmen. Glücklicherweise hat er sich dann doch für einmal absetzen entschieden. So, dass ich nun mit viel Ruhe dran arbeite. Kennt ihr die Felix Werbung, wo die Katze durch die Wand springt? Ungefähr genauso, wenn nicht mit noch mehr Elan, würde er vermutlich durch springen... Aber wie sagt man so schön? In der Ruhe liegt die Kraft. Bei diesem Hovawart Exemplar mein Hauptmotto in jeder hinsicht. Das Holz hätte ich fast vergessen. Ja die Arbeit mache ich mittlerweile auf dem Platz, aber nur wenn ich wirklich Lust habe. Auch hier muss ich den Herrn vermitteln bleib cool. Wenn er könnte würde er vermutlich nur mit dem Holz über den Platz hoppeln und Spaß haben. Er findet das so Geil, so lange er nicht vorsitzen muss. Denn dann weiß er, dass er es abgeben darf und was lustiges kommt. Was die Folge hat, das er ungeduldig wird. Somit bin ich in diesem Punkt wieder am Anfang und bringe Ruhe rein. So das ich hoffentlich bis nächstes Jahr alles verknüpfen kann. Schutzdienst... ich bin begeistert, reicht das aus? Er wird immer reifer, was man ihm bei der Arbeit anmerkt. Er neigt doch dazu schon frech zu werden. Wir lassen ihm das noch bis zum gewissen Punkt. Habe ich letzten das bellen beim Spielen gefordert, nach 5 bellern zwickte er mir dann kurz mal in den Oberschenkel, die kleine Made, Mein Göttergatte hat es wohl nicht gesehen und rief nur bestätige. Ich drehte mich um und schaute in mit großen Augen an und sagte nur du spinnst wohl. Im nachhinein hat er es dann verstanden, denn beim Schutzdienst hat er gleiches robiert. Nur ist eine Jeans nicht so fest wie die SD Hose... Naja den Ball bekam er dann nach 3x bellen auch und alles war schicki. Martin war auch wieder da und arbeitet mit voller Freude. Cali zeigte sich wie immer von der besten Seite und hat soviel Tempo drauf. Der kommt eingeschlagen wie eine Kanonenkugel, so dass ich sage, bei dem falschen Helfer auweia... Martin aber kann ihn vernünftig annehmen und ausdrehen. Seine Griffe sind immer noch fest und voll. Erwischt er den Ärmel mal nicht korrekt kein Problem, er ält und wenn er hochkannt im Maul hängt. Am Ende maschiert er hocherhoben mit mir wieder zur Box. Unser Retual nach dem SD hat sich nicht verändert. Er legt seinen Kopf auf meine Schulter oder Brust und holt sich seine Kuscheleinheit ab. Zwischendrin gibt es für mich dann feuchte Küsse am Ohr. Er ist und bleibt einfach goldig.

 

Apropo goldig. Unsere Tochter ist nun 3 Monate. Zum Mittagschlaf liegt er vor dem Bett und passt auf, solange bis sie eingeschlafen ist. Erst dann kommt er ins Wohnzimmer um zu Ruhen. Sobald ein quiek kommt, steht er pflichbewusst auf und schaut mich verständnislos an, wenn ich nicht sofort losgehe. Frei nach dem Motto " das Baby schreit, warum stehst du nicht auf". Ich weiß, dass Hunde nicht denken können, manchmal aber habe ich das Gefühl, dass sie es können. So toll er im Sport ist, seine Hauptaufgabe sind wir und er ist und bleibt ein traumhafter Familienhund. Und genau das macht ihn so unglaublich.

 

Wie ich festgestellt habe, gin das Private diesen Monat komplett flöten. Der März bestand irgendwie nur aus Hundesport und Hundeplatz.

 

Am ersten Wochenende war Martin wieder im Lande, da er Sonntag und Montag vor Ort war, war Samstag regulär Hundeplatz. So konnte ich am Samstag noch brav ein wenig UO abfragen. Die beiden SD Tage waren sehr wohltuend, aber lang. Wir arbeiten jetzt im SD am gehorsam hauptsächlich. DIe Disziplin funktioniert äußerst gut, nachdem er begriffen hat wie das ganze funktioniert. Es stellte sich heraus, dass ich ein ruhiger Zeitgenosse bin und den absoluten perfekten Moment abwarte. Dabei ist Geduld so garnicht meins? Vielleicht hat das Angeln in der Kindheit erfolg gezeigt... Neben dem Aufbau von Fuß, brav sitzen bleiben und Helfer beobachten, wird ein wenig die Verbellposition geübt und natürlich auch mal ein Flieger hier und da. Unsere kleine Rakete, wie ich ihn so schön nenne, macht sich wirklich toll. So das Martin hin und weg ist und ihn offensichtlich sehr gerne Arbeitet.

 

Das darauf folgende Wochenende konnte ich mich kurz der UO wieder widmen. Sonntag hies es SV Landesgruppenshow. Eine sehr interessante und amüsante Veranstaltung. Gott sei Dank ist das Ausstellen bei uns weniger kompliziert.

 

Das dritte Wochenende bestand wieder aus SD mit Martin, da bei uns auf dem Platz demnächst Prüfung ist. Zu Besuch kam ein SVler der auch schon hochgeführt hatte und hatte das letzte mal ehr wenig Beachtung geschenkt. Dieses Mal sah es irgendwie ganz anders aus und hatte ein paar kleine Feinheiten als Tipp und war sehr begeistert, dass er ein Hovawart sehen konnte der seinen Job äußerst gut macht. Natürlich konnte man sich super gut unterhalten und hat nebenbei geschnackelt. Wenn man solche Leute kennenlernen darf, empfinde ich es als äußerst angenehm. Zumal macht es dann auch nochmehr Spaß auf dem Platz sich die Füße kalt zustehen. Augrund dessen erfuhr ich, dass die VDH DM IPO in der Nähe ist und habe es natürlich gleich brühwarm Marco erzählt. Ohne das ich etwas sagen musste, haben wir beschlossen als Zuschauer hinzufahren. Der SD wurde gleich nochmal abgefragt und hat sich stets verbessert, obwohl wir nicht weiter dran gearbeitet haben. Weniger ist dann doch mehr. Nach dem Wochenende hat Cali sih eine kurze Pause erdient...

 

Donnerstag (Ostern) ging es dann nach Stralsund. Nicht um Urlaub zu machen, Schade eigentlich. Ich hatte mit Cali Freitag und Samstag ein Fährtenseminar in Grimmen. Dort waren wir ja schon letztes Jahr zur UO. Eigentlich wollten wir den Donnerstag im Zoo Stralsund genießen, der aber hatte leider geschlossen aufgrund der Wetterlage. Im Hotel eingecheckt, ging es gleich auf den Platz Hallo sagen. Da dort noch Schnee lag und es ziemlich doll am tauen war, habe ich mich dazu entschlossen nichts zu machen. Der Platz ist dort in ähnlicher Verfassung wie der in Frohnau. Eine reine Rutschbahn. Bevor ich mir oder gar der Hund di Füße verdrehen, lieber pausieren. Thomas und Katrin reisten erst spät an, so dass wir dann auch zurück zum Hotel gingen. Da mein Schlaf derzeit sehr gelitten hatte, fiel ich gegen 23.00 ins Bett. Leider konnte ich nicht durch schlafen, da mein Mann sich mit Zahnschmerzen rumquälte & meine Tochter einen fürchterlichen Hunger mitten in der Nacht hatte. So war dann die Nacht für mich gegen 5 Uhr zu Ende und mein vorheriger Schlaf gleichte ehr einem Dösen. Um 9.00 Uhr fing die Theorie an. Thomas und Katrin hatten sehr schönes Filmdokument und erklärten so ihr Aufbau. Ich schrieb alles Stichpunktartig auf, damit Marco eine Vorstellung hat. Ganz der Papa musster er nämlich Babysitten. Nach dem Theorieblock ging es aufs Feld. Von dem gestrigen Schnee war nichts mehr zu sehen und die Sonne schien. Traumhaftes Frühlingswetter, Der Acker war entsprechend nass und lehmig. Da ich ja die FPR I machen möchte, war das für mich sehr gutes Trainingsgelände. Dort in Schlewsig sieht der Boden kein deut besser aus. Jeder zeigte sein Aufbau und Standpunkt. Ich legte mein U wie gewöhnlich und einem Gegenstand. Der Verlauf ging durch Wildspuren, Träckerspur und Wasser (ohje). Hatte entsprechend Futter verteilt. Thomas schaute sich es genau an und war vom Aufbau beeindruckt, sein einziger Manko war die Disziplin. Er fragte noch wie wir die Gegenstände ausarbeiten wollen. Er erklärte mir sein Plan für die nächsten 3 Fährten und besprach es mit Marco bei der Autofahrt. Laila war mit Kerstin auch bei und hat ähnliches bemerkt bekommen. Klar hat ja den gleichen Aufbau erhalten. Nichts desto trotz fand er beide Hunde absolut gut aufgebaut, Cali entschloss sich Durchfall zu bekommen, so das ich die Box erstmal reinigen durfte... Aber da erkennt man die Hundesportler, ich hatte gleich verschieden Notapotheken angeboten bekommen. Nachmittag schaute ich Cali mir an, was sein Wohlsein mir sagte. Bis auf dem Durchfall hatte er nichts. Sein Appetit war gleich geblieben und seine Arbeitseinstellung genauso. So entschloss ich mich, nicht abzubrechen. Ich legte mehrere Geraden und THomas führte den Hund. Wir arbeiteten an seiner Disziplin mit der Kette. Er nahm diese Art von Arbeit sofort an und wusste, was er sollte. Am Ende jeder Gerade war ein Gegenstand, den wir nach Thomas seiner Methode ausarbeiteten. Bei Gerade 3 durfte ich dann ans Leinen Ende. Ich wurde für die Führigkeit und Ruhe gelobt. Das kam Cali natürlich zu Gute, seine Sucharbeit verfeinerte sich sichtbar. Am nächsten war es weniger schön. Sehr stürmisch und kalt, allerdings ohne Schnee oder Regen. Der Acker war jetzt bewachsen und ein wenig trockener. Der Wind hatte für uns schon Sturmcharakter und drehte sich eifrig. Ich sollte ein U legen mit auf jeden Schenkel in der Mitte ein GG. Gesagt getan. 50 - GG - 50 - Winkel - 50 - GG - 50 - Winkel - 100 - GG. Die Abfrage erfolgte schon beginnend am Auto. Cali konnte gleich gelerntes umsetzen. So, dass das Bild von Gestern Vormittag verflogen war. ICh habe das erste Mal die Winkel ohne Futter gemacht. Und was soll ich sagen, die Winkel gefiel Thomas nicht. Was nicht weiter schlimm war. Er hatte sie ja ausgearbeit, hatte nur ein wenig Probleme, dass dort kein Futter war. Der Wind hat ihn fast nicht gestört und hat sich da eisern durch gekämpft. Ich sollte drauf achten, dass ich ihn nicht zu langsam mache und der letzte Schenkel war dann perfekt. Nach dem Essen ging es dann auf Wiese. Ich dachte nur Hallejulia. Wiese hatten wir max. 3x in seiner Ausbildung, dann noch bei dem Wetter, na das kann ja was werden. Die Teilnehmerzahl wurde dann etwas geringer. Ich legte mein U entsprechend der Anweisung. Ein wenig kleiner, Winkel als Abgang und ein wenig kürzer. Ich war ziemlich am Rand und mein kurzer Schenkel lag in Ri. Pkws. Eine andere Teilnehmerin musste aufgrund des Platzes nämlich in meinem U in der Mitte ihren Abgang legen. Ich bin ja nett, ansonsten hätte sie ziemlich weit laufen müssen mit der alten Dame. Somit hatte ich gleich einmal eine Verleitung drin, auch nicht schlecht. Da es aber auch Leute gibt die entweder nicht genau hinschauen oder es einfach nicht wollen, hatte ich den Fall, dass direkt auf dem kurzen bogen eine Dame mit ihrem Hund den Weg zur Fährte übte. Natürlich so, dass der Hund zwischen drin brav im Fuß saß... Ich habe kurz meinen Unmut bei Kerstin Dampf gemacht, man hätte jetzt auch dichter an der Straße laufen können. Ich habe überlegt neu zu legen, habe aufgrund des Platzes darauf verzichtet. Wir sind ja zum üben da. Meine Befürchtungen waren um Sonst. Der Hund hat sich sehr viel Zeit genommen, hat aber die Fährte nicht verlassen und sich durch die Wiese gekämpft. Ich habe zwar deutlich gelegt, aber dass war kaum sichtbar im grünen. Nichts desto trotz wusste ich wo die Fährte ist, wo Winkel und GG liegen. Somit konnte ich haargenau arbeiten. Cali hatte vorm Abgang schon keine Lust und war der Meinung ich guck mir andere Sachen an. Zwischendurch schnüffeln ja, aber losgehen neee. War ihm wohl Anfangs doch zu blöde und kompliziert. Ich hatte aber einen längeren Geduldsfaden und blockierte ihn, sobald er der Meinung war Heute nicht. So standen wir bestimmt 7min vorm Abgang, bis er dann doch entschloss los zugehen. Am Ende meinte Thomas, dass wir einen hervoragenden Hund hätten und sehr arbeitsfreudig ist, auch wenn er eigentlich keine Lust hat. Er gab uns Tipp wie wir weiter arbeiten sollten und sagt ganz klar, dass die FPR I locker zu bestehen ist, Wichtig ist, dass wir die nächsten Wochen konsequent weiter darauf hin arbeiten. Am Ende des Seminar wurde uns gesagt, dass unser Cali der beste Hund dort war. Marco ist gleich gewachsen und konnte sich kaum einkriegen. Ich habe viel mitgenommen und werde bei dem nächsten Hund, den Aufbau ein wenig anpassen, einfach um gewisse Dinge von Anfang an besser zu vermitteln. Ich konnte sehr gute Sucharbeit von Boxern sehen und habe mehr gelernt wie die Rasse so drauf ist, Es waren sehr nette Teilnehmer, sehr gut Organisiert und es hat unheimlich Spaß gemacht. Und wie letztes Jahr, sage ich wir kommen wieder!

 

In diesem Sinne hattet ihr hoffentlich alle schöne Ostern.

November/Dezember2017

Hier haben wir nicht viel zu berichten, außer das Cali ein wundervoller Familienhund ist.

BIch war quasi bis zum Ende auf dem Hundeplatz. Zwar mit sehr wenig Bewegung verbunden aber nicht ganz untätig. Cali lernte während der Schwangerschaft unter einen gewissen Imüulskontrolle zu arbeiten. Da man sich nicht mit einer runden Kugel vorm Bauch bücken kann, habe ich die Arbeit entsprechend umgestellt. Somit spielte ich mit einem Ball. Darauf folgte das Kommando aus und der Ball musste liegen bleiben. So kann man sämtliche erlernte Kommandos üben, während der Ball hinter, neben oder vor einem auf dem Boden lag. Wenn der Hund das Fuß z.B ordentlich lief, bekam er die Freigabe und durfte sich den Ball schnappen. Das Cali da äußerst viel Freude daran hatte muss ich denke nicht erwähnen. So war es für uns beide ein Weg den wir trotz meiner Figur gehen konnten.

 

Mitte November kam dann unsere Tochter auf die Welt. Am Tag der Geburt war Cali ein wenigt betrübt. Wann geht denn Frauchen auch schon mitten in der Nacht und kommt nicht wieder? So hatten mein Mann und der Hund eine kurze Zeit Zweisamkeit daheim. Als ich wieder nachhause durfte, lag Cali brav in seiner Box und als ich ihn begrüßte merkte man sofort, dass ein Stein vom Herz geflogen ist. Seine volle "Liebe" bekam ich sofort am Auto ab. Zuhause angekommen durfte er gleich den neuen Familienzuwachs begrüßen. Er hielt seine Nase in die Babyschale, schnüffelte ausgiebig und wie soll es anders sein, kam auch gleich seine Zunge zum Einsatz. So war dann das Eis auch gleich gebrochen. Seitdem ist er immer da wo das Baby ist oder wo ich mich bewege. Natürlich standen die ersten Spaziergänge mit Kinderwagen an. Als ob er nie etwas getan hätte lief er einwandfrei am Wagen mit. Natürlich nutze er die Chance zum austoben und spielen.

 

Da Martin auch noch vor Ort war, haben wir auch den ersten gemeinsamen SD gemacht. Leute, dass hättet ihr sehen müssen. Cali war hoch erfreut mit mir auf dem Platz zu dürfen und hat seine ganze Energie im SD ausgelebt. Ich war erstaunt wie zielstrebig und schnell er zum Helfer flog. Kaum sah ich ihn rennen hing er auch schon im Ärmel und machte seinen Job sehr soverän. Dementsprechend stolz lief er auch vom Platz und ich natürlich hinterher!

 

Da das Wetter weder winterlich noch weihnachtlich war, haben wir auch dort die Hundeplatzatmosphäre genossen. Zu Weihnachten war die ganze Familie zu Besuch und wir genossen die Zeit zu viert.

Neujahr haben wir alle verschlafen, dank eines Anrufes konnten wir ein wenig Feuerwerk noch beobachten. Cali schaute sich kurz die bunten Lichter an und legte sich dann entspannt wieder schlafen. In diesem Sinne Frohes Neujahr!

September / Oktober 2017

Erstmal muss ich mich entschuldigen. Aufgrund der engen Termine, hatte ich keine Zeit für den Bericht.

 

 

 

Marco hat in Hamburg seinen SKN Basisseminar erfolgreich absolviert. So hat er den Hauptgrundstein für seine Vorhaben gelegt. Ich habe mich dazu entschlossen mit zu zuhören, aber im nächsten Jahr die Prüfung zu machen. Vorausgesetzt die Lieben Hamburger finden ein Termin. 

 

 

 

Cali hat sich super entwickelt und wir haben uns dazu entschlossen ihm auch in die Babypause zu geben. Somit darf er jetzt sich austoben und sich entwickeln. Wir werden monatlich die Chance nutzen und ihn mit Martin arbeiten zu lassen. Manchmal heißt es weniger ist mehr. In der Fährte sind wir spontan. Marco hat am 08.10. das erste Mal selbst gelegt und geführt. Es war eine etwas hohe Wiese und wahrhaftig nicht einfach. Aufgrund dessen bekam er ein L gelegt. Diesmal konnte ich mitlaufen und beobachten. Ich habe mich gefreut, dass mein Aufbau effektiv war. Er hat ein sehr ruhiges, konzentriertes und traumhaftes Suchbild gezeigt. Man hörte deutlich seine aktive Arbeit. 

 

 

 

UO läuft nur noch zu Hause im Sinne vom Futter morgens und abends. Mein Hauptaugenmerk liegt jetzt in der Arbeit Bring. Zwischendurch Frage ich den Grundgehorsam oder die Grundstellung ab um einfach Abwechslung rein zubekommen. Mit einigen Gesprächen ist es wohl das Problem, dass die Hunde ungern das Holz aufnehmen. Wir haben uns von Thomas Wesselmann und seiner Freundin beim letzten Seminar uns die Arbeit haargenau angeschaut. Ebenso hat uns Yvette 2 Aufbau Varianten gezeigt. Und wir hatten das Glück beim slowakischen Meister zu zuschauen.

 

Von der Arbeit werde ich Zukunft berichten. 

 

 

 

Es stand auch die Jugendbeurteilung an in Stade. So konnten wir das wundervolle Wochenende wiedermal genießen. Unter der Richterin Eva Preisinger absolvierte Cali seine JB mit einem bestanden ab. Somit ist der erste Schritt zur Zuchttauglichkeit gelegt. Er zeigte sein wundervolles Wesen bei der Schönheitsbeurteilung. Er ließ alles geduldig und ruhig mit sich machen und das trotz der Länge. Der Parcour war Recht unproblematisch. Aber auvh hier zeigte er sein Freundlichkeit. Als der Schuss aus der Ecke kam, schaute er gleich nach dem Menschen und begrüßte ihn freudig. Der Schlitten war für ihn mehr langweilig, als interessant. Der Pilzsammler wurde kurz Angebot, aber dann auch aufgelöst. Der Anzug war auch weniger schlimm. Am schönsten waren die Flaschen. Ich persönlich hätte Angst, dass er jede einzelne Flasche mitbringt, da bei uns damit auch gespielt wird. Er folgte 4 Pfoten voran und sprengte diesen Haufen um sein Spieli zu holen. Dem Helfer haben wir vorgewarnt, dass Cali schnell ist. Auch hier war er ganz er selbst und schnell... Ist eben sein Steckenpferd. Wichtig für uns war, dass er bestanden hat und der nächsten ZTP nichts im Wege steht.

 

 

 

Aufgrund meiner Bewegungseinschränkung, ist die Arbeit auf dem Platz sehr eingeschränkt. Da ich aber nicht nur rumsitzen kann, habe ich mir das Ballspielen zu nutze gemacht. So habe ich ihm jetzt öfter das Revieren gezeigt, was er durchaus fix verstanden hat. Desweiteren üben wir das große Thema Konzentration. So muss er Übungen ausführen, auch wenn der Lieblingsball neben oder hinter ihm auf dem Boden liegt. Wichtig ist hier, dass der Hund das Aus beherrscht. Mittlerweile, muss ich Ihn nicht mehr so häufig daran erinnern, das Aus auch wirklich Aus bedeutet. So konnten wir die Position weiter vertiefen und auch das Revieren durchführen. Wobei das revieren noch sehr schwer fällt, wenn er weiß, dass der Ball bei mir direkt liegt. Aber es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen oder?

 

 

 

Daheim habe ich mir das Holz zur Brust genommen. Auch hier ist es verblüffend, wie schnell er Dinge verknüpft. Er hält das Holz ruhig und weit hinten. Dies arbeite ich nun immer mehr aus, damit er lernt es länger zu halten und der Blick immer weiter bestehen bleibt. Der kleine Streber bietet sich da sehr an. Diese Übung erfolgt stets nur in Verbindung mit seiner Mahlzeit, was den Effekt hat, dass er diese Übung gerne macht. So haben wir einen Hund der selbstständig sich die Position sucht, wenn er sieht ah Frauchen holt das Holz. Leider sieht man so oft, dass Hunde mit dem Bring Probleme haben und es ungern aufnehmen. Da ich es definitv anders haben möchte, habe ich mich für den längeren und geduldigen Weg entschieden. Denn das was ich habe ist Zeit.

 

 

August 2017

Cali ist mal wieder unser Held. Gestern (der 17.) haben wir entschlossen auf dem SV Platz nur SD zu arbeiten. Da unser Wochenende mit allen Bereichen wieder voll abgedeckt ist. Somit zog ich den kleinen Mann an. Dass K9 Halsband rauf und natürlich sein Geschirr mit Bruststeg. Wie gewohnt führte ich ihn zum Platz im gehorsam. Das heißt hohe Konzentratin für uns beide. Den Hund mit dem Wort "ran" Schritt für Schritt vor zur Position. Er wird zwischendrin mit Futter bestätigt (wir sind im übrigen Leckerlie Tester für Pets Natur geworden). Ansonsten ist jeder Schritt das vorankommen und wird natürlich über meine Stimme bestätigt. Angekommen muss der Hund in der Grundstellung sitzen.

 

Sobald mein Leinenmann/-frau die Leine aufgenommen hat und der Hund mich anschaut geht es los. Cali aktiviert wieder schön brav den Helfer (Marco). Derzeit wird hauptsächlich an den anbissen gearbeitet, damit diese noch effektiver werden. Bei dem dritten Mal ging dann Marco weiter weg und Cali ackerte an der Leine wie ein Büffel. Und was soll ich sagen, anscheinend war er so genervt, dass er nicht vorankam, dass er für sich beschloss einen Weg zu finden. Jeder „normale“ Hund hätte die Geduld gehabt und gewartet bis es losgeht. Cali hatte diese Geduld nicht in diesem Moment. Er macht sich sehr lang und stellte sich in Geschirr rein, schlüpfte mit dem einen Bein raus, mit dem anderen Bein, hing kurz in der Luft und stellte sich weiter in das Geschirr, landete kurz mit der Nase auf dem Boden und schüttelte sich und Schwups rannte er los. Das ging so zügig, die Person an der Leine lies schnell die Leine los, damit der Kleine sich nicht die Füße bricht, ich rief noch ein zartes Achtung hinterher, aber da hat Marco schon mit Verwunderung festgestellt, dass Cali schon bei ihm war. Glücklicherweise war Marco sehr schnell und Cali konnte einen vernünftigen Anbiss machen. Natürlich durfte ich mir erstmal anhören, wie scheiße das Geschirr ist und was ich da verschnallt habe. Ich rief meinen Hund zu mir, der freudig mit dem Ärmel rumlief. Marco ging Richtung Geschirr um fest zu stellen, das weder etwas kaputt gegangen, noch aufgegangen ist. Umso verwunderter schaute er mich an und drückte mir es in die Hand. Somit lief ich mit meinem mind. 10cm gewachsenen Hund zum Auto. Wenn er selber zufrieden ist, legt er seinen Kopf auf meine Brust ab und lässt sich ausgiebig kuscheln, so auch dieses Mal. Somit haben wir festgestellt, dass seine Ausbruchskünste nicht nur auf das Auto beschränkt ist. Ich habe wieder festgestellt, da wo der Kopf durchpasst, passt der Rest auch durch. Und gemeinsam haben wir wiedermal erfahren, dass unser kleiner Mann nicht nur Spaß hat, sondern auch wirklich Herz. Das hat er zu mindestens an diesem Tag bewiesen. Nun stehen in den nächsten Tagen UO, SD mit Martin und Sonntag die Fährte an. Ich bin gespannt, wie das Wochenende wird.

Juli 2017

Nun sind wir am ersten Juli Wochenende nach Hamburg gefahren. In der RZV Ortsgruppe HH fand eine Helferschulung statt. Dies war gleich eine gute Gelegenheit Yvette und Marc zutreffen. Natürlich waren die üblichen Verdächtigen auch mit bei. Es war sehr lustig, wie immer mit dem Trupp. Samstag war der ganze Tag Schutzdienst angesagt. Für Marco sehr lehrreich und anstrengend. Für meine Person am Rande dagegen entspannend. Die Helfer könnte 4 Durchgänge arbeiten. Unter strenger Beobachtung der 2 Lehrhelfer. Cali durfte ein Schutzdienst präsentieren, wo sich klarstellte, dass unsere Denkweise die richtige ist. Somit werden wir schauen, dass wir die Arbeit dann doch ein wenig umstellen werden. Am Sonntag war der Tag ein wenig kürzer. Mit zwei Durchgängen pro Helfer wurde dann nochmal alles weiter vertieft. Diesmal durfte Marc unseren Cali hetzen. Da dies mehr unserem Schuh entsprach, war es für mich prima, die Entscheidung nochmal Live zusehen. Schön bei diesem Hund ist, dass ihn nichts weiter interessiert, solange er im SD Modus steckt. Weder Fremder Platz, noch die Leute. Ich nutzte das Samstag Päuschen für eine kleine UO Einheit. So war Positionsarbeit und Konzentration auf dem Programm. 

Es war ein sehr gut organisiertes Wochenende, trotz der Wasserfälle von oben. Wir konnten verschiedene Helfer sehen und wie hochmotiviert manch einer war voran zukommen. So konnte man tolle Kontakte knüpfen und noch was lernen. Danke an die OG Hamburg. Wir kommen wieder. 

 

Wir waren wieder in Stade zu Besuch. Dort trafen wir sogar einige Geschwister von Cali. Dies nutzten wir natürlich für kleine ausgiebige Spielchen. Interessant zu sehen, wie unterschiedlich jeder Welpe sich entwickelt hat. Die restliche Zeit wurde für neuen Input genutzt und der wurde auch gleich umgesetzt. Soweit noch Zeit übrig war, wurde diese genutzt um ausführliche Gespräche zu führen. So war auch das Thema Jahr 2018. Da wir ab November menschlichen Nachwuchs erwarten,  ist mein persönlicher Ehrgeiz derzeit beschränkt. Aber ich nutz die Zeit, um mit Cali intensiv an der Positionsarbeit zu arbeiten. Was natürlich ihm zu Gute kommt.  Sein Bild zum Thema Fuß hat sich so toll eingebrannt, dass er in jede Richtung aktiv mit arbeitet. Ich mach sehr viel ohne Hilfe und das stetige arbeiten macht sich in der Präsentation bemerkbar. Nun sind wir dran die Motivation noch höher zu bekommen, dass er freudig, schnell und aufmerksam in die Grundstellung kommt.

Somit kann ich sagen, dass wir vermutlich in 2018 die BH versuchen werden. Da die Motivation von allen Seiten hoch ist, wird diese erst absolviert, sobald alles perfekt sitzt. Nach Yvettes Aussage sollten es 59,5 Punkte werden (wenn das kein Ziel ist). Somit ist mein Gedanke bestätig und ich erspare mir die Diskussion mit mein Männel. Natürlich steht Anfang des Jahres unser Nachwuchs im Vordergrund, aber trotz alledem werde ich Cali  weiter so gerecht werden wie es nur geht. Schon einmal ein herzlichen Dank an alle die uns bisher unterstützt haben und weiter unterstützen.

Schutzdienst hat sich auch eine Menge geändert. Leider blieb uns eine kleine Diskussion nicht erspart, da diverse Meinungen auseinander gingen. Ich habe mich für den Weg entschieden, dass Marco nun selbst Cali hetzt. Mit „Absprache“ unseren SD-Helfer aus de BG. Schade, dass es so weit gekommen ist mit der Diskussion, aber jeder entscheidet oder versucht es zu mindestens einen positiven Weg zu finden. Die Diskussion hat allerdings nicht mit Fachlichen Wissen zu tun, sondern einfach verschiedenen Ansichten der Ausbildung in diesem Alter. Somit ist unser SD-Helfer immer noch unser Anlaufpunkt und er hat trotz der Meinungsverschiedenheit ein Auge auf alles. Leider musste ich aufgrund der Änderung mein Wochenplan massiv kürzen. So ist Marco dienstags allein auf dem Platz und gemeinsam sind wir dann freitags vor Ort.

Juni 2017

Nun war ja leider Cali mit einem Darminfekt "krankgeschrieben". Wir ließen ihn 2 Wochen lang komplett in Ruhe und haben uns darum bemüht, dass er wieder Fit wird. Wir hatten ein Seminar gebucht und die Tage rückten näher. Glücklicherweise fing sich seine Verdauung ohne Antibiotika, so dass wir nicht absagen mussten. Wir fuhren Mitte Juni zum UO Seminar nach Grimmen. Dort trafen wir dann die Boxer und die Schäferhunde. Als "Exoten" waren noch ein Rotti, Husky, Jagdhund und wir. Die Altersklassen waren bunt gestrickt von fast noch Welpe bis erfahren Hund. Die Leistungsstände waren ebenso vielfältig. Nun jeder Hovawartbesitzer weiß, wie schnell man belächelt wird, gerade im Hundesport. Als es dann hieß der Hovawart ist dran, waren die Blicke schon auf uns gerichtet. Ich natürlich nervös, war ja schließlich unser erstes Seminar, dann noch mit einem Junghund, der die Welt neu entdeckt. Ich sammelte mich und holte Luft und sagte zu Cali, wir schaffen das wir sind gut. Gesagt getan. Erste Einheit bestand aus kennen lernen und Positionsarbeit. Cali zeigte sein gewohntes Bild, traumhafte Grundstellung. Und schwups standen fast alle im Halbkreis um uns rum. Cali ließ sich zwar ablenken, aber ehr von anderen Hund, als von der Tatsache, dass dort Leute standen. War aber relativ schnell wieder bei mir. So zeigten wir unseren derzeitigen Stand. Somit das fixieren am Bein. Ich bekam gleich Tipps und versuchte die umzusetzen. Als wir fertig waren, gab es ein Spiel mit mir und kurz mit Marco. Als ich den kleinen Mann weg brachte, wurde Marco gleich angesprochen wie toll er sei für einen Hovawart. So kamen wir dann auch in ein lockeres Gespräch. Die zweite Einheit würde wieder vorerst als Theorie durchgegangen und dann umgesetzt in der Praxis. Nun hieß es aktiv Sitz, Platz und steh. Wir vertiefen nun die Position im Platz und gehen so nochmals ein Schritt zurück. Sitz ist und bleibt er schnell und korrekt, hier werden wir nun langsam zum aus dem Fuß gehen heran arbeiten. Bisher haben wir es nur über das Spiel erarbeitet. Steh habe ich ja nur für die Ausstellung abgearbeitet, nun haben wir einen Tipp für den sportlichen Weg bekommen, damit er aktiv und imposant steht. Am Abend gab es noch eine kleine Einheit SD, wo Cali sein beeindruckt sein zeigte. Da ich nicht als HF dienen kann derzeit musste ein Fremder an die Leine. Wir werden schauen ihn im Wohlführbereich Beute weiter zu fördern. Nächsten Tag hieß es dann Apport am Vormittag. Wir haben schon leicht angefangen, aber eigentlich auch nicht. Wir zeigten ein Vorsitzen und haben hier unseren Fehler bemerkt. Nun wird die Arbeit auch dort umgestellt, damit wir dieses Bild richtig in langfristig vermitteln. Das Apport werde ich wahrscheinlich während meines Mutterschutzes ausarbeiten, da ich dort für Zeit habe. Nachmittag würde dann das Voraus und Springen intensiv erklärt. Aus dem Praxisteil haben wir uns ausgeschlossen, da Cali und Ich durch waren. Aber auch hier werden wir eine Menge mitnehmen. 

Es war eine wunderbare Zeit. Und werde bestimmt nächstes Jahr wieder kommen. Dann ist Cali auch ein wenig älter und man erkennt eine wunderbare hoffentlich positive Entwicklung.

Mai 2017

 

Mai ist ja nun mein Monat. Schließlich bin Ich ein Jahr alt geworden! Zu meinem Geburtstag gab es sogar eine kleine Leckerei. Nun bin ich ein Jahr alt und nichts ändert sich. Im Gegenteil ich muss immer mehr lernen. Frauchen hat ein wenig die UO umgestellt. Wir arbeiten uns nun mit vielen verschiedenen Methoden an die feinen Details ran. Fährte läuft aufgrund der Bodenverhältnisse langsam. Aber wenn wir Fährten sind, zeige ich mein Talent auch. Mittlerweile muss ich am Ende ein Gegenstand verweisen und die Schwierigkeiten schwanken. Mal leichter, mal schwieriger. Das Training für das messen und ausstellen läuft genauso weiter. Schließlich habe ich bald meine ersten Zuchtprüfungen. UO läuft derzeit so gut, so dass wir vermehrt auf Details achten, anstelle neue Übungen zu lernen. Wir waren in Stade zu Besuch und haben wieder eine Menge mitgenommen. Leider ist es immer viel zu kurz. Schutzdienst läuft wie gehabt mit stets einer Besserung. Herrchen freut sich immer mehr wie toll ich doch bin. Frauchen nennt mich in allen Streber. Mittlerweile besuchen wir auch andere Plätze um fremde Eindrücke zu bekommen.

 

April 2017

Wir haben uns entschlossen an der BG Berlin Übungswoche teil zunehmen. Marco hat das Vergnügen als SD Helfer mit zu wirken. Ich muss leider spontan arbeiten, somit beläuft sich die Arbeit mit Cali „nur“ auf UO und SD. 

Samstag: war ich nur kurz als Gast auf dem Hundeplatz, da ich mich um die Pferde kümmern musste. Wir haben im Stall Zuwachs bekommen, so konnte ich mit Cali die Sonne genießen. Das schöne Wetter haben wir bzw Cali zum Schwimmen genutzt.

Sonntag: Hies es für uns um 8Uhr Hundeplatz. Puuuh ist das früh! Als erstes stand für die Zweibeiner ein gemütliches Frühstück an. Danach gingen die Gruppen entsprechen zu ihrer Abteilung. Wir durften bei Fam. Kliebisch arbeiten. Bei uns stand UO an. Cali durfte natürlich seine Züchter erstmal begrüßen. So schnell die Freude da war, war er auch abrufbar und mit vollem Elan bei der Arbeit. Ich erklärte und zeigte woran wir arbeiteten und Yvette war begeistert. Aber so wie es immer ist, gibt es immer Dinge. So arbeiten wir jetzt am Spannungsbogen weiter und das ich gerade aus schauen kann. Die Fußposition nimmt er sehr schön von sich selbst ein. Auch das „kleben“ am linken Bein hat er mittlerweile echt super gerafft. Egal ob vor, zurück, zur Seite, er folgt freudig und schnell. Dann war nach dem Mittag Fährte. Mit Absprache meines Mannes legte ich meine Fährte wie immer, nur dieses Mal mit stumpfen Winkeln. Das heißt  gerade aus, rechter Winkel, gerade aus linker Winkel, gerade aus, Ende. Für den Hund unheimlich schwer. Der Boden war sehr trocken, die Sonne schien und es war sehr windig zwischendrin. Aufgrund des wechselhaften Windes, habe ich mich dazu entschlossen nicht gegen Windrichtung zu legen. So kam der Schwierigkeitsgrad Wind von der Seite noch dazu. Ich weiß ja wie schön er suchen kann und ich habe selten darauf Acht gegeben. Später kann man es sich auch nicht aussuchen.  Er suchte wunderschön und mit einer wunderbaren Konzentration. Einmal hat er den Winkel suchen müssen und lief ihn nicht komplett aus. Für seine ersten richtigen Winkel ein hervorragendes Suchbild. Da hatte auch keiner was zu meckern. Wir bekamen noch den Tipp, am Ende mit dem Gegenstand an zu fangen. Das werde ich nächste Mal umsetzen. SD war wie immer schön anzusehen, wächst er doch so schnell. Er macht langsam Fortschritte beim Bellen und erzählt nichts vorher.

Montag: Für mich ein weiterer langer Tag. Meine beiden Männer holten mich vom Büro ab und fuhren direkt zum Platz. Nach langer Begrüßung konnte ich mich noch zur UO gesellen. Heute bei Jana. Ich sprach Sie an, dass ich gerne für die Ausstellung etwas üben würden wolle. Kein Problem. Gesagt getan. So übten wir vor dem Platz Sitz und Menschen begrüßen, da muss ich ehrlich sein habe ich nie geübt. Den Salat habe ich nämlich jetzt. Ein Hund der alle zu Boden küssen möchte. Am Ende konnten wir dann doch sitzen und ich allen die Hände schütteln. Dann arbeitete ich am Fuß und der Spannung wie am Sonntag. Auch Jana fand den Hund toll. Am Ende übten wir das Begrüßen von Menschen nochmal auf dem Platz, allerdings kamen die Menschen nun einzeln auf uns zu und redeten. Das Cali es hier wieder lustiger fand als ich, muss ich nicht erwähnen. Zum Abschluss gingen wir auf die Truppe zu mit dem ran Kommando und ich begrüße alle nochmal. Komischerweise war er hier wohl erzogen, als ob nichts gewesen wäre. SD wurde dieses Mal mit Ärmel gearbeitet, ich würde Ärmelchen sagen aber gut.  Nun werden vermehrt die Anbisse aus dem Rennen heraus geübt. So langsam erkennt man eine Sprungtechnik.

Dienstag: Ein noch längerer Tag. Der Schlafmangel macht sich bemerkbar und mein Zustand macht es derzeit auch noch schwieriger. Aber was muss, das muss! So ließ ich UO Heute ausfallen und ging in den Wald spielen und schaute nur zu. Marco hatte wieder Spaß beim SD und ich hörte sogar eine Stimmveränderung im Gebell.

 

Mein Frauchen ist momentan gesundheitlich eingeschränkt. Was für mich bedeutet, lange Spaziergänge. Meine Kuscheleinheiten werden auch länger. Vor dem Schlafen gehen lege ich mein Kopf auf Frauchens Bauch oder Brust und genieße die Streicheleinheiten. Letztens lag mein Kopf besitmmt 5 Minuten auf Frauchens Bauch und Frauchen fragte mich ob ich schon lausche. Was Sie wohl damit meint? Ich freue mich zumindestens auf die Aufmerksamkeit und genieße die Zeit. Da Herrchen momentan Krank ist, darf ich "Urlaub" machen und muss nicht mit zur Arbeit. Den einen Tag musste ich im Schlafzimmer alleine verweilen. Während der Zeit schiebte ich den Kleiderschrank auf und sammelte mir die Jacken vom Kleiderbügel auf und legte diese auf ein Haufen um mich dort bequem nieder zu lassen. Herrchen bekam die Tür nicht auf und wunderte sich über das Chaos. Er musste knurrend dann jede Jacke wieder aufhängen. Natürlich wurde es Frauchen erzählt, ihre Reaktion war ein herzhaftes Lachen.

 

In diesem Sinne einen schönen Feierabend.

 

Wie manch einer schon gelesen hat, waren Frauchen und Ich im Norden unterwegs. Wir fuhren Freitag früh im Dunkeln schon los. Die Fahrt war sehr lang, aber Frauchen macht glücklicherweise viele Pausen. So konnte ich zwischendurch meine Füße vertreten oder auch mal was trinken bzw. mein Frühstück abgreifen. Als wir ankamen waren wir in Leer. Dort lernte ich meine neue Freundin Lexi kennen. Lexi ist ein Hund aus dem Ausland und ziemlich flink auf ihren vier Pfoten. Wir gingen zwischen Gräben spazieren und Lexi hüpfte mit einer Leichtigkeit rüber. Dass ich das die ersten male nicht geschafft habe, muss Ich glaube nicht erwähnen. Aber Ich  schaute mir schnell die Sprungtechnik genau an und übte dies im Spiel. Nach mehreren unglücklichen Sprüngen und landen mit dem Po im Wasser, hatte ich dann den dreh Raus. Mittag sind wir dann an den Norddeich gefahren, dort gibt es einen tollen Hundestrand. Man waren da viele andere Rassen. Wir trafen sogar einen Hovawart. Wir hatten eine Menge Spaß und zum Aufwärmen gab es für die Menschen einen heißen Kakao und wir durften im Restaurant unter dem Tisch schlafen. Auf dem Rückweg musste ich nochmal in einem See schwimmen gehen, damit der Dreck raus kommt. Schließlich sollte ich auf eine Ausstellung Morgen gehen.

 

Der Ausstellungstag verlief sehr gut. Morgens hin einmal Gassi gehen und dann hieß es warten. Frauchen bürstete nochmal mein nasses Fell (vom Rasen nass geworden) durch und legte mir meine Kette und Leine an. Sie ging mit mir auf den fremden Hundeplatz und setzte mich dann quasi ab, so dass ich erstmal alles beobachten kann. Prompt kam ein Mann auf mich zu und begrüße mich und ich freute mich ganz auf meine Art ;-) . Nun ertönte unsere Nummer und wir liefen in den Ring. Ich wurde begrüßt, angeschaut, abgetastet, musste stehen und laufen. Natürlich wusste Ich, dass ich mich benehmen muss. Beim Laufen fand ich aber das Schild von Frauchen so lustig, dass ich beim hochspringen versuchte rein zu zwacken. Dabei öffnete Ich die Schnur und dann wedelte es fröhlich vor meiner Nase. Das macht es natürlich noch lustiger, aber ich lief trotzdem irgendwie zwischen drin.  Dann hieß es warten, bis die anderen durch waren. Während dessen lag ich am Rand und pflückte hier und da ein Grashalm, schaute mal nach links und rechts und beobachtete den Hund schräg neben mir. Der hatte ein Glück, musste draußen warten. Dann mussten wir wieder laufen, als ob ich wüsste um was es ginge lief ich in einem tollen ran und schaute Frauchen begeistert an. Eigentlich gibt’s dann immer Leckerli oder ein Spieli. Plötzlich freute Frauchen sich so sehr, dass ich vor Freude sie abknutschen musste und ich bekam eine Menge Wurst! Komisch wir mussten noch in die Mitte an ein Schild und dort gab es ein Pokal. Ich dachte man kann daraus fressen, fand nur nichts da drin. Nach den Fotos gingen wir raus und die Freude war immer noch riesig. Danach hat Frauchen die Beißwurst aus dem Autogeholt und mit mir gespielt. Gegen Nachmittag musste Ich wieder in diesen Ring und laufen, laufen und laufen. Plötzlich waren wir wieder der erste Platz und Frauchen war noch glücklicher als so schon. Mensch, da habe ich ja was erreicht. Ich glaube laufen wird nun meine Spezialität, da gibt’s ein haufen  lecker Wurst. Ich wurde geknuddelt und geknutscht und es gab natürlich wieder eine Menge Fotos. Mutti hat mich kleiner Überflieger genannt. Wollte Sie doch nur mit mir hin und mir es zeigen, damit ich mal andere Situationen kennen lerne… Tja nun bin ich Landesjugendsieger und bester Junghund geworden. Abends hab es für mich eine Fingerspitze alkoholfreien Sekt zur Feier des Tages.

März 2017

Nun ist die erste Hälfte des Monats um. Da Wetter ist wechselhaft. Aufgrund meines Sportverbot ist es in der UO schwierig Dr Arbeit so zu gestalten, dass ich etwas machen kann, der Hund etwas lernt und es nicht nur Fuß laufen ist. So habe ich mir viele Gedanken gemacht und mach Sie mit immer noch. Natürlich verbessern wir das Fuß und ich bin bemüht meine Haltungsnote auf 10 zu bringen. Kein Mensch kann alles perfekt. Desweiteren gehört das Training von Platz, Sitz auf dem Programm. Wir üben das ablegen in der Freizeit. Nun kam mir noch die Idee die Hinterhand zu aktivieren, hier übe ich mit Kleinigkeiten​, dass Cali egal wo mein linkes Bein hingeht dran zu "kleben". Das durch die Gruppe führen ist auch ein kleiner Ansatz für eine entspannte Übung. Zu Hause beschäftige ich ihn mit Dingen aufheben, wie zB Pfandflaschen, Socken, Spieli. Marco bespielt ihn zwischenzeitlich mit auf dem Boden kabbeln oder draußen den Ball werfen. 

Im SD arbeitet der Hund mit Marco. Er entwickelt einer äußerst gute Sprungtechnik und seine Motivation die Beute zu erhalten ist sehr hoch. Seine Griffe werden immer besser. Unser Ausbilder ist begeistert von der Entwicklung, aber beide wissen auch, dass er noch nicht Mal ein Jahr ist. Somit muss man nun auch jetzt sich selbst stoppen. Er ist eben ein Streber. 

Fährte steht jetzt auf unserem wöchentlichen​ Programm. Sei es allein oder mit seiner Freundin. Alle 2 Wochen werden wir uns nun mit unserer Truppe verabreden. Somit macht es gleich viel mehr Spaß, man kocht nicht nur in der eigenen Suppe, sondern erhält verschiedenen Input. Egal ob Lob oder Kretik. Schön ist die Entwicklung zu sehen, auch bei den anderen Hunden. 

Cali sein Suchverhalten ist ruhig und freudig. Allerdings haben wir mal anstelle Würste trocken Futter ausprobiert und man sah deutlich, dass er da Probleme hatte. Somit werde ich nun daran arbeiten auf dunkle Wurst um zustellen, damit er nicht anfängt zu picken. Ebenso brauch er wieder eine längere Fährte und die erweiterte ich langsam nun auf 100 Schritt. Da er ein Schlauerschlupf ist, muss ich jede Fährte anders legen. S-Kurven, ein Bogen, Kurven als Winkel, mal gerade ... gestaltet sich nicht so einfach sich zu merken, was man hätte. Christian werde vermehrt auf Wiese üben, da er da Schwierigkeiten hat. Fährtengegenstände üben wir Zuhause fleißig, bis es da ordentlich sitzt. Wir haben ja schließlich Zeit.

In der Freizeit gewöhnen wir ihn immer mehr ans Pferd. So muss der Herr nun warten, wenn wir sie holen und putzen. Wenn Marco spazieren reitet, laufe ich mit und wir kehren ihm vor dem Pferd zu laufen und am Pferd. Wenn er alt genug ist kann er dann auch Mal mit zum Ausritt. 

Ich habe ihn nun für seine erste Ausstellung gemeldet und bin wirklich gespannt. Diese ist in Delmenhorst und ich freue mich auf das ein oder andere Gesicht. 

 

Nun ist auch fast der März zu Ende. Die Zeit rennt aber auch. Mittlerweile ist der „kleine“ Rabauke schon 10 Monate und ich weiß nicht wo er noch hin wachsen möchte. Da kommt er wohl doch ganz seinem Papa nach. Frühlingszeit heißt Fellwechsel. Das bürsten hat er für sich entdeckt und genießt dies an jeder Stelle. Egal ob Ohren, Brust, Bauch, Hose oder Rute.  Er neigt ziemlich schnell dazu umzufallen beim Bürsten.  Dieses Jahr scheint ein Zeckenjahr zu sein, so habe ich trotz Zeckenmittel 10 Zecken von ihm runtersammeln können und 5 hatten sich vor der Kur schon einmal ein beißen können. Gott sei Dank waren in der letzten Zeit keine weiteren Auffälligkeiten. Da habe ich wohl ein wenig getrödelt mit der Zeckenkur.

Frühling bedeutet auch läufige Hündinnen, so ist das schnuppern an jedem Grashalm doch so wichtig. So hört man nun bei einem Spaziergang des Öfteren ein Pfui, wenn der Herr der Meinung ist er müsse alles aufschlecken. Das finde ich jetzt nicht so angenehm wie er… Aber er konnte schon beweisen, dass er weiß um was es geht. Naja zu mindestens  zum Teil. Schnupperte er doch vor einiger Zeit an seiner Freundin und klapperte leicht mit den Zähnen. Na, wenn Sie nicht läufig wird. Zur Freude der Besitzerin, nun ist sie läufig. Somit können wir in der Hinsicht ihn als Deckrüden weiter einplanen.

Fährten ist nun mein Steckenpferd geworden, da ich ja momentan eingeschränkt bin was die Bewegung angeht. So werde ich nun seine Fährte immer weiter ausarbeiten. Bisher hat er mit gezeigten Verhalten Pluspunkte gesammelt. Das Ausprobieren mit Trockenfutter fand ich jetzt weniger gelungen, da er wieder nicht konzentriert genug suchte. Somit werde ich wieder auf etwas Fleischigen zurückgreifen.  Dank einiger Ideen, wird es nun dunkle Wurst. Morgen (25.03) sind wir wieder auf der Fährte als Truppe, mal schauen wie wir das meistern.  Die Gegenstandsarbeit habe ich irgendwie vernachlässigt, aber ich werde es wieder im wöchentlichen Rhythmus mit einbauen.

Unterordnung gestaltet sich ja nun auch als schwierig, so haben wir einen guten Mittelweg gefunden.  Für mein Gefühl läuft es sehr gut. Der Streber lernt so schnell, dass man aufpassen muss, dass die Fehler gleich korrigiert werden. Das wiederum darf sich nicht einschleichen, so dass die Korrektur auch allein geschehen muss. Wir üben weiterhin an der aktiven Hinterhand und hüpfen links, recht, vor und zurück. Ich denke man kann es auch langsam auf einen weiteren Schritt ausbauen, wenn er soweit korrekt sitzt. Auf Vorsitzen hat er so gar kein Bock, dass merkt man Ihn auch an. Da er aber das super macht, halte ich das beschränkt. Der Tag X wird schon kommen, wo er es dann auskotzen muss.

Schutzdienst, ja das macht Gaudi. Zum Nachteil für mich, da ich zu gucken muss. Aber was soll es, er macht seinen Job egal mit wem an der Leine. Die Kleine Made kommt lieber rechtsrum, als links. Zum Leid des SD Helfer, der darf das ausbauen. Aber ansonsten hat er mittlerweile eine gute Technik entwickelt und sticht schön durch. Und wenn er mal Spitz kommt, naja ist im egal er hält und kriegt dann die Chance nach zu fassen, die er dankend annimmt. Stolz wie ein Spanier trägt er dann sein Kissen zum Auto. Nur beim letzten SD war er der Meinung mal zu mir zu rennen mit Kissen im Maul und wollte mir stolz seine Beute zeigen. Propeller mäßig kam er angerannt, quer über den Platz. Obwohl ich stolz war, ignorierte ich ihn und er fand den Weg fix zurück. Er ist und bleibt eben Frauchens Hund.

Zum Ende noch eine kleine Geschichte aus daheim. Wir haben ja einen Trinkbrunnen. Damit er nicht dauerhaft läuft ist er gelegentlich aus und demnach leer. Cali trinkt da unheimlich gerne daraus und steckt die Nase in den Brunnen und versucht das Wasser raus zu schlürfen. Hätte ich es selber nicht gesehen, würde ich mich Fragen ob ich bescheuert bin. Aber ja Hunde können schlürfen. Hört sich sehr merkwürdig an, aber er hat sein Ziel erreicht. Mittlerweile ist der Brunnen so leer, dass er kein Tropfen mehr hoch bekommt. Im Auto lässt er gerade seine Kreativität aus … sein Frust warten zu müssen, egal ob bei der Fährte oder auf dem Hundeplatz, lässt er schön am Gitter aus. Hat er sich wohl von der Katze abgeschaut, denn die nagt sich auch durch sämtliche Stoffgitter. Des Weiteren ist der Teppich an einer Ecke löcherig, man könnte meinen die Vorrichtung für Gurte befestigen hat ihn gestört. Aber dem wird bald Abhilfe geschafft, Herrchen möchte dann hoffentlich bald das Heckgitter einbauen und somit auch das Gitter zum Fahrgastraum erneuern.

Februar 2017

Nun das Wetter hat sich nicht wirklich gebessert. Unsere Trainingsmöglichkeiten sind sehr eingeschränkt. Der Hundeplatz ist immer noch vereist, die Felder sind teilweise knochenhart.  Wir konnten den einen Tag auf einer Wiese üben. So musste Frauchen diesmal das Schema der BH laufen, ohne Hund.  Einmal musste Sie den Hund spielen und das andere Mal war sie der Hundeführer.  Danach durfte ich ans Werk. Wir übten das Spannung aufbauen im Spiel und das Aus Kommando in dem Zuge. Des Weiteren übten wir das explodierte Loben. Erfolgreich und stolz liefen wir dann gemeinsam zum Auto.

Einen anderen Tag waren wir Fährten, Frauchen legte mir eine Fährte, als wir starten wollten war der Fährtenstock umgefallen und Frauchen fand die Fährte nicht mehr. Kann ja mal passieren Frauchen! Somit wurde eine neue Fährte gelegt. Erst gerade, ein großen Bogen nach links, eine kleine Fremdfährte, kurz gerade aus und Ende. Das könnt ihr euch im Film anschauen! Danach trafen wir noch einen anderen Hovi von unserem Platz und gingen Spazieren. Der kleine Mann ist 2 Monate älter als ich und auch blond! Man haben wir getobt. Wir sahen aus wie Schlammwühler!

 

Die Saison ist eröffnet. Nun darf ich mich vorstellen als Mitglied in der BG Berlin. Ich danke euch für das Vertrauen und freue mich dazugehören zu dürfen. Ich hoffe Cali bleibt gesund und munter und wir können als Team für die BG erfolgreich werden. 

Unser erster Tag auf dem Hundeplatz war voller Tatendrang. UO war sehr flippig und Bewegungsfreudig... Für Hund und Hundeführer versteht sich. Aber nach der sichtbaren Freude, dass dir Pause vorbei ist könnten wir dann auch arbeiten. Der SD war sehr außergewöhnlich. Sang er doch beim letzten Mal Steffen etwas vor, nein jetzt müsste er zeigen, dass er Erwachsen geworden ist. Wir haben überhaupt nichts gemacht über die Pause. Und der kleine Mann rannte was das Zeug hielt Richtung Platz. Ihm war völlig egal das Frauchen am Ende hing und nicht unbedingt ein Schlamm Bad machen wollte. Schließlich hat der Herr ja 4 Radantrieb. Als wir vor dem Versteck standen und keiner zusehen war, stellte ich den Hund mit entsprechenden Kommando ein. Blick zum Versteck und er bellte kraftvoll los. Irritiert wie ich war, lobt ich ihn sanft und dann kam noch mehr Ton aus dem Hund. Steffen machte sein Ding, sowie der Hund und ich bemühte mich standhaft zu bleiben. Der kleine war nicht mehr so klein und hämmerte ein Gebell aus dem Körper heraus... Am Ende durfte er alleine losrennen und einbeißen. Wie immer verließen wir den Platz mit meinem Held und den größten Hovawart den es gibt. 

Zwischen drin trafen wir uns auch mit seiner Freundin zum Fährten. Und was soll ich sagen, es regnete, nein schiffte... Also Planänderung Fährte im Wald. Für uns alle Neu, aber war gelungen. Trotz Pferdespur neben an. 

Nun muss ich leider gesundheitlich wieder zurück stecken. Die UO wird erstmal genutzt um an meinen Fehlern zu üben. Sprich mein Stand und gerade laufen.  Ansonsten bin ich für Fährte und Spaziergänge zu haben vorerst. Leider habe ich versprochen den Umständen halber vorerst den SD nur von draußen zu beobachten.  Aber ein kleines Päuschen schadet nichts. Solange Marco anständig ist wird er den SD übernehmen. Natürlich wird er entsprechend zurecht gewiesen wenn er etwas macht, was mir nicht gefällt *lach*. Es ist ebend "mein" Hund, hat er sich selbst zu zuschreiben...

Januar 2017

Wir haben Weihnachten und Silvester überlebt. Calis erste Weihnachten war Augenscheinlich erfrolgreich. So hat er von jedem etwas tolles bekommen. So viel die Beschärung aus:

Rehbein (von unserem Jäger - Danke nochmal!) zum Frühstück

Rehfleisch zum Mittag

Kauknochen und Leckerlies

Ein lustiger Leckerlieball mit Quietsche (die Quietsche macht kaum noch Geräusche)

ein Quietscheichhöhrnchen

 

Die Tage vor Silvester hieß es an der Leine laufen, fand er glaube weniger schön. So konnte er nicht sein morgendliches Retual allein ausführen. Aber wir gönnten Ihnen seine Freiheiten in dem wir öfter raus fuhren zum spazieren. Silvester war sehr harmonisch. Da wir unsere Nichte zu Besuch hatten, wurde Cali auch gleich Kind erprobt. Am frühen Abend übten wir bei uns auf dem geschlossenen Hof gleich ein wenig Ablage unter Ablenkung. Marco sicherte ihn mit der Leine ab und ich war die Tonangebene quasi. Er hat es wie bisher immmer sehr brav gemacht und er sprang nur einmal auf, als der Schall von hinten kam. Ließ sich aber gleich wieder ablegen. Somit sind wir wiedermal begeistert von seiner coolnes und seinem erstaunlichen gehorsam. Dafür wurde er natürlich reichlich belohnt von mir. Das Null Uhr Theater nahm er ziemlich gelassen hin. Wir schauten aus unserem Hausflurpanorama Fenster, während Mann und Kind unten bunte Lichter zauberten. Cali fand es dann langweillig und wollte unbedingt runter. So fuhren wir runter und ich stand mit ihm im Hauseingang und schauten uns die Lichter an. Er stand selbstsicher vor mir und beobachtete alles Haargenau. Als es nebenan ein wenig Lauter wurde hielt ich ihm ein wenig die Ohren zu und betrachteten es weiter. Wir haben sehr nette Nachbarn und es gab keine komische Zwischenfälle. Besonders toll sind die Raketen die zischen. Später muss ich glaube aufpassen, dass er nicht hinterher springt. Neujahr verlief für uns alle entspannt und wir drehten eine große Runde draußen.

 

Nun war auch der erste Schnee. Achja dieses Bild war Gottvoll. Wie gewohnt mache ich die Tür auf und er rennt los um sein Geschäft zu machen... also er rannte los ja, blieb dann aber bei der 3Pfoten stehen und schaute ganz blöd aus der Wäsche. Diesen Blieck hätte man festhalten sollen. Es dauerte keine 4Sekunden und dann klappte ein Schalter im Gehirn um. Er explodierte förmlich in alle Himmelsrichtungen und ich stand einfach nicht in seiner Einflugsschneise und wartete. Diese unheimliche Freude ist mega schön anzusehen. Zwischen hopsen, rennen, Schneeschieben und rutschen fand er doch noch Zeit für sein Geschäft. Leider musste ich dann Arbeiten. Sein Blick war sehr enttäuschend als er Ausstieg, in der Stadt liegt nicht viel Schnee. So fuhren wir Nachmittag nach Kausldorf um im Schnee die Sau raus zu lassen. Somit hoffen wir, dass dieser schön lange bleibt.

 

 

Unser derzeitiges Training beläuft sich auf Vorbereitung für Ausstellung und Grundgehorsam. Wir üben das "Steh" und anfassen an Regionen die nicht üblich sind, sowie Zähne zeigen. Im Wohnzimmer üben wir das Trennen und das schnelle Ausführen von Sitz und Platz.

 

Ich bin so Mega stolz auf unseren Knirps. Nachdem wir nach langen auf dem Platz wieder waren, haben wir bei der UO wieder weitergemacht.  Auf einem vereisten und verschneiten Platz mit einem 8 Monaten Hovi, sehr lustig! Natürlich musst er dies ausnutzen und schnüffeln, Kreise drehen und seine Energie frei im Lauf lassen. Aber kein Problem, Abrufen klappt ja von Anfang an. So konnte ich ihn recht gut sortieren und wir machten unser Ding. Fuß laufen, mehr als 5 Schritte ist momentan Programm. Die normalen Abfragen wie Sitz und Platz im Spiel sind ja schon Programm. So habe ich etwas Neues ausprobiert. Ich tat so als würde ich den Ball werfen und er rannte eifrig los Richtung Platzeingang. Ich rief ein PLATZ! Hinterher und was soll ich sagen, er führte es aus. Premiere auf dem Platz. Nur weil es draußen klappt, heißt es nicht das es auf dem Platz funktioniert. Somit wurde am Ende der UO nochmal das gleiche probiert und siehe da, es hat sich gefestigt. Gott ist das ein toller Hund! Ich schwärme ja ungern über mich, aber da haben wir zwei doch uns gefunden und etwas erreicht. Da hatte wohl mein Mann ein gutes Gespür, als er meinte das ist mein Hund.  Der Schutzdienst war auch wieder sehr amüsant. Cali war der Meinung unserem SD-Helfer erstmal alles zu erzählen bzw. vor zu singen was er so erlebt hat. Dieses einseitige Gespräch war recht lang, ich nehme an er hatte viel zu sagen. Nachdem er sich ausgesprochen hatte schaltete er doch dann doch um. Er machte seinen Job wiedermal sehr gut. Auch hier gab es eine Veränderung und er durfte mal den Beißkeil probieren. Geschmackstest bestanden, er hätte ihn am liebsten mit nach Hause genommen wie es mir schien.

Weiterhin üben wir beide an dem Thema Ausstellung. Delmenhorst steht auf dem Plan. Aber bis Mai ist ja noch Zeit.

Dezember 2016

Am ersten Dezemberwochenende sind wir weggefahren. Die Reise ging wieder in den Norden. Samstag fuhren wir nach Stade und checkten ein. Für unseren kleinen Mann hieß es das erste Mal Hotelluft schnuppern. Der Check In lief unproblematisch und die Zimmerbegutachtung auch. Der kleine blieb den Moment im Auto, da wir gleich weiter wollten. So fuhren wir ein wenig weiter und machten einen schönen Spaziergang. Nachdem wir herausfanden, dass unsere Essengelegenheit geschlossen hatte, mussten wir uns die Zeit anders vertrödeln. Nachdem Spaziergang ging es wieder zurück zum Hotel und der Kleine durfte mit ins Zimmer… wir machten uns Hundeplatztauglich und dann fuhren wir direkt zu Yvette und Marc auf den Platz. Dies sind die Züchter von unserem Cali und dementsprechend viel die Begrüßung für Uns und Hund aus. Da wir nicht viele waren, ging es dann auch an die UO. Wie gewohnt holte Mary den kleinen raus und ließ erstmal Hund und Züchter aufeinander los. Nachdem dies dann ausführlich geknuddelt wurde, hieß es UO. Cali wurde abgerufen und kam erstaunlich zügig und eifrig auf Mary zu. Ihm störte weder die Menschen die drauf standen, noch die fremde Umgebung. Er konzentrierte sich ausschließlich auf sein Frauchen. Die beiden zeigten eine sehr schöne UO und Mary war mehr als zufrieden. Natürlich gab es hier von den erfahrenden Hundeführern ein paar Tipps und Trick. Dieser Input ist immer eine gute Versüßung für die Zukunft. Natürlich schauten wir uns auch die UO an und konnten viel mitnehmen. Mary war wieder einmal fasziniert von der Lotte (Calis Mutter). Seitdem letzten Besuch hat sich bei allen Hunden etwas entwickelt. Selbst bei den „alten“ Hasen Kitty. So lernten wir auch gleich den Nachwuchs kennen, der momentan im Hause Küstennebel aufwächst. Eine kleine sehr agile, freche und freundliche schwarze Hündin. Besondern der Aufbau in der UO hat uns fasziniert und bleibt im Kopf gespeichert. Es ging dann auch gleich in den Schutzdienstteil über. Mit uns waren es 2 Hunde. Marco hat zuerst vorgeführt. Nach vorherige Absprache wurde dann eben mal was neues ausprobiert. Wir arbeiten gerade an dem Triebwechsel. Der Helfer positioniert sich hinter einem Versteck und Hundeführer/Hund sind ca auf dem Drittel vor dem Versteck. Der Helfer zieht die Aufmerksamkeit auf sich und der Hund soll den Helfer über bellen aktivieren ohne Beute. Mit jedem kraftvollen Beller nährten wir uns dem Versteck. In der 2 Phasen wurde dann die Beute präsentiert auf der anderen Seite des Versteckes, die dritte Phase war dann die Bestätigung über das ein beißen.  Calis Beller wurden sehr druckvoll und hörte sich schon an wie ein Rüde. Seine Beute trug er am Ende freudig und fest im Maul bis zum Auto. Während der Entspannung streichelt Mary beruhigen und belohnend den Rücken des Hundes.  So war der körperliche Teil des Abends zu Ende und man kam zu dem gemütlichen Teil… es wurde lange geredet. Wir waren kurz nach Null Uhr im Hotel zurück *puh*. Am nächsten Tag hieß es Nordseeküste. Cali fand dies sehr interessant und sah dementsprechend aus! Interessant war, dass er die Spur vom „Hinweg“ auf den Rückweg zurückverfolgte. So hat er von sich aus die „Fährtenarbeit“ angefangen. Wir ließen ihn und beobachten ihn. Er suchte die Spur Fußabdruck für Fußabdruck. Egal ob Bögen, links und rechts oder durch die Pfütze.  Ganz ohne Hilfe stapfte er Nasevoran durchs Watt und das bestimmt 20min. Tiere verwundern eben ein immer wieder. Wir trafen dann noch ein belgischen Schäferhund, mit dem man ausgiebig spielen konnte und dann ging es auch wieder Richtung Auto und Heimat. Für unsere Begriffe ist so ein Wochenende viel zu kurz! Bis dahin erstmal eine schöne Adventszeit.

 

Wir haben das Training ins Wohnzimmer oder auf der Wiese verlagert. Frauchen hat einen bösen Husten! Wir haben die Tipps von meinen Züchtern umgesetzt. So hieß es erstmal Fährten gehen. Und was soll ich sagen, als ob ich das Perfekt kann. Die erste Fährte war auf der Wiese und da wurden die Tipps das erste Mal umgesetzt. Puh war das anstrengend! Aber ich habe meinen Job gemacht und habe weder gezogen noch mich hingelegt. Am nächsten Tag war die Fährte dann auf einem Feld und länger. Frauchen muss ja auch erstmal den Rhythmus finden… Sie war unheimlich stolz und hat sich riesig gefreut. Die Fährte war deutlich länger und mit einer Welle. Ich habe voller Ruhe alles fein säuberlich abgesucht. Auch hier ohne Stürmen und hinlegen. Im Gegenteil meine Rute wedelte freudig hin und her und mit jedem Schritt wurde ich konzentrierter. Man war das ein Tag.

Eigentlich wollte Frauchen wieder auf den Hundeplatz, aber leider hat sich bei ihr ein schwerer Husten eingeschlichen. Zum Wochenende war es dann besser und wir fuhren auf den anderen Platz. Dort probierten wir das gelernte aus Stade aus… und es klappte. Als Dank dafür ist der Husten wieder schlimmer geworden. Somit ist die UO nur noch auf der Wiese oder zu Hause. Aber wir üben fleißig und mittlerweile üben wir am Platz aus der Bewegung. Sprich Frauchen spielt mit mir und sagt dann Platz oder sie „wirft“ die Beißwurst, versteckt Sie aber hinterm Rücken und während ich hinter renne kommt das Kommando. Da ich ja gehorsam bin, führe ich das auch aus. Frauchen ist wie immer über aus froh, dass ich so toll mit arbeite.

 

Fährtenarbeit am 1.Weihnachtsfeiertagmorgen, dass ist ein Hundeführerleben...

IIch legte eine Fährte auf dem von uns nicht weit entfernte Feld. Insgesamt 20Schritt mit doppel Leckerlie und die weiteren 30 mit einfach Leckerlie. Da ich persönlich nicht viel von nur gerade aus halte, lege ich immer die Fährte ein wenig gebogen, Heute war der Bogen eine Schlangenlinie. Ich muss mich an die Schritte herantasten und schauen was zu wenig ist und was zu viel. Das Problem hinlegen haben wir super, dank Tipps, aus dem Weg geschafft. So sucht Cali gleich vom Auto aus die Fährte von sich aus, ob er da jeden Schritt nimmt, ist mir egal. Bei der eigentlichen Fährte wird er dann sehr konzentriert und sucht alles fein säuberlich aus. Anhand der Rute erkennt man bei ihm sehr gut die Konzentration. Es regnete sehr doll an dem Morgen, aber das hielt ihn nicht ab. Der Hund hat eben eine super Arbeitseimstellung und verkörpert seine Einstellung seit Welpe an. Trotz Rehspur(die sehr verführerisch roch) kämpfte er sich seiner eigentlichen Aufgabe durch. Ganz nach seinem Motto"2 Punkte verbindet immer eine Gerade". Ich habe diese Problem ihn allein lösen lassen und was soll ich sagen, er ist halt mein Held. Nachdem die Fährte zu Ende war nahm ich iihn runter und Freute mich natürlich. Zurzeit ist er wie ein Gummiball, wenn ich mich Freue. Er hüpft auf und ab neben mir und scheint sagen zu wollen Frauchen ich bin toll los weiter machen. Ich holte ihn dann zurück ins Gehorsam mit einem Fuß und er macht dies wie ein alter Hase. Er bekam natürlich ein Stück Käse und dann maschierten wir los zurück zum Auto. Die Weihnachtsfeiertage waren sehr schön und meine Angst der Baum könnte umfallen hat sich Gott sei Dank nicht bewahrheitet. Cali hat sich wohl er die Frage gestellt warum wir so verrückt sind ein Baum ins Wohnzimmer zu stellen und den dann noch zu schmücken. Aber es waren unproblematische Tage. Der Baum steht noch, die Gans wurde nicht geklaut und jeder hat für den Hund eine Kleinigkeit mitgebracht. Am heiligen Abend hat der Kleine ein Reh "erlegt", er bekam Rehknochen mit Fleisch zum Frühstück und am Abend nochmal Rehfleisch. Am 1. Weihnachtsfeiertag bekam der Herr sein Futter zzgl Innerein von unser Gans und am 2 Feiertag gab es Hundekekse. Somit war nicht nur das Schlemmen für uns sondern auch unserem "Hundebaby".

 

 

 

 

November 2016

Nun bin ich kein Welpe mehr. Ich bin mittlerweile sehr gewachsen und reifer geworden. Die Menschen sagen nun Junghund. Für mich bedeutet es eine Umstellung. So sind Dinge interessanter geworden. Ich Schnüffel vermehrt hier und da und fange an auch zu markieren. Ich werde halt langsam ein Rüde. Meine Menschen freuen sich sehr auf diese Entwicklung (oder auch nicht). Ich probiere jetzt genau meine Grenzen aus. Gerade bei Frauchen erwisch ich mich dabei sehr oft. Aber Sie hat mich sehr gut unter Kontrolle. Höre ich mal nicht, wird sie gleich Strenger in der Stimme und meistens höre ich dann doch auf das Kommando.  Wenn ich ganz viel Blödsinn gemacht habe, höre ich immer meinen vollen Namen. Passiert selten, aber dann sollte ich doch lieber sputen. Ein Hovawart braucht eben klare Linien und viel Konsequenz. Und das merke ich allmählich. So habe ich mich mal in die Küche geschlichen und nicht mitgekriegt das Frauchen daneben steht. So schnell wie ich drin war, war ich dann auch wieder draußen. Dabei wollte ich so gern den Müll mir mal genau beschnüffeln. Das alleine bleiben üben wir nun auch vermehrt. Glücklicherweise habe ich unser e Loona daheim. Die ist genauso lustig drauf wie ich. Sie hilft mir dann u.a den Tisch abzuräumen… Das meine Menschen es nicht lustig finden, muss ich jetzt nicht hier erwähnen oder? Aber ich werde trotzdem fröhlich begrüßt und freu mich jedes Mal, wenn Sie zurück sind.

Auf dem Hundeplatz macht es jetzt mehr Spaß und die Arbeit wird intensiver. Die UO besteht nun nicht mehr aus „Fuß“, „Sitz“ und „Platz“. Wir machen jetzt verschiedene Dinge. Fußlaufen mit mehreren Schritten gehört ja schon zum Dauerprogramm.  Diese Übung wird immer länger und feinfühliger erarbeitet. Sitz und Platz lerne ich jetzt aus der Bewegung heraus. Frauchen hält immer ein Leckereien oder meine Beißwurst in der Hand und ich muss der Hand folgen und das sehr schnell. Aus dieser Bewegung kommt dann das Kommando Sitz oder Platz, was ich zügig ausführen sollte. Des Weiteren üben wir das „Vor“, ich muss mich hinsetzen und Frauchen steht vor mir, hält Leckerchen in der Hand und geht zurück und ich muss ihr schnell folgen und mittig von ihr Vorsitzen und sie anschauen. Die Übung finde ich sehr öde und doof. Aber Frauchen gibt sich Mühe, dass es mir Spaß macht. Aus dem Vorsitzen muss ich dann bei Fuß in die Grundstellung kommen, das heißt ich lauf rechts an Frauchen vorbei und an ihren Beinen lang, damit ich links ankomme. Diese Übung soll schnell ausgeführt werden. An der Schnelligkeit üben wir auch intensiver. Zur Belohnung gibt es hier Leckerchen oder Beißwurst, das ist wohl Situationsabhängig.  Manchmal muss ich auch vor Frauchen sitzen bleiben und Sie hält mich an der Leine fest und ich muss bei voran bellen, damit ich mein Spielzeug haben darf. Die Leine ist dafür da, dass ich nicht hochspringe sondern in meiner Position bleibe. UO macht mir persönlich sehr viel Spaß, das zergeln & spielen lässt mich richtig aufleben und lecker Futter gibt es neben bei auch. Am Ende darf ich dann besonders viel Spielen oder ich muss bei „Hier“ zu Frauchen rennen  und mein Spielzeug abholen oder ich darf durch ihre Beine rennen.

 

Im Schutzdienst üben wir weiterhin das bellen und Helfer treiben. So langsam habe  Ich dass gut verstanden. Ich belle nun auch schon mehrmals hintereinander. Wir sind jetzt vom Lappen weg und hatten nun die Beißwurst. Die gefällt mir nun dann doch besser. Wenn ich mein Ziel erreicht habe, geht Frauchen mit mir und der Beißwurst zum Auto. Sie lobt mich immer ganz Doll und erzählt immer was von Held… Die Beißwurst halte ich solange bis ich der Meinung bin ins Auto zu hüpfen. Wenn mir das Geschirr ausgezogen wurde gibt es immer die restlichen Leckerchen.

 

Fährten geht nun auch voran, nachdem Frauchen und ich regelmäßig waren und ich das Viereck oder die Vierecken perfekt aussuchen. Ich bin ein wenig stürmisch und versuche gleich nach hinten durch zu starten. Herrchen hat dann etwas ausprobiert und siehe da ich suchte meine Fährte Spur für Spur.  Jetzt wird Frauchen es genauso übernehmen und dann mal schauen. Dann hoffe ich mal, dass das Wetter sich hält. Mir macht das nämlich auch sehr viel Spaß.

Ansonsten ist alles beim üblichen Alltag. Büro ist immer das gleiche. Schlafen, Menschen beobachten, spazieren, spielen und üben. Glücklicherweise habe ich immer leckere Sachen dort. Nach der Arbeit hält Frauchen immer irgendwo, damit ich mich auslaufen kann. Lange Spaziergänge machen auch Spaß, erstrecht wenn man Freunde bei hat.  Zu den Pferden gehen wir nun hoffentlich auch öfter, schließlich bin ich jetzt Groß genug. Ich muss auch lernen im Stall zu warten ohne das Frauchen da ist. Letztens übten wir das vor der Box warten, während Frauchen die Pferde putzt. Linus ist der Große von den beiden, der ist auch so neugierig wie ich. Ständig schnüffelte er ab mir rum. Ich wollte lieb sein und habe ihm die Nase geleckt und er hat es wohl genossen. Ich glaube wir werden Freunde. Lexy ist die Omi und ein wenig kleiner. Frauchen sagt immer alte Zicke, nun weiß ich auch warum. Sie guckt immer unfreundlich, wenn man schnüffeln möchte. Aber wenn sie an mir schnüffeln will, ist sie freundlich. Bei ihr durfte ich auch schon mit laufen beim Führen, dass muss ja auch geübt werden. Schließlich möchte ich ja auch mal mit zum Ausreiten kommen.

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© Mary Zielke